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  • „Festzins“-Bezeichnung ist irreführend »

    Gericht verurteilt UDI zu Schadensersatz

    02.09.2020 ▪ In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil entschied das Landgericht Halle, dass die UDI Beratungsgesellschaft mbH gegenüber einem Anleger Schadensersatz leisten muss. Dabei geht es um acht Zeichnungen verschiedener Festzins-Angebote. UDI muss die Gelder zuzüglich Zinsen zurück bezahlen, da das Gericht die Bezeichnungen „Festzins“ und „solide Geldanlage“ als die Risiken verharmlosend ansah. In der Folge ist der Kunde nicht ausreichend aufgeklärt worden. Für UDI ist das eine herbe Niederlage, die angesichts der immer schlechter werdenden Ergebnisse bei den Produktemittenten doppelt belastet.

  • Mal so, mal so »

    Auf die BaFin ist leider kein Verlass

    28.08.2020 ▪ Exporo bekommt eine Strafe über 49.000 Euro aufgebrummt, vor EcoTree und Red Cave wird wegen Anhaltspunkten für einen fehlenden Verkaufsprospekt gewarnt. Das klingt nach einer streng durchgreifenden Finanzaufsicht. Wer jedoch etwas genauer hinschaut, bekommt einen anderen Eindruck. Es wirkt ein wenig gutsherrenartig. Genau das proklamiert aber der BaFin-Chef Felix Hufeld immer, dass er nicht tun will. Er will keine Finanzaufsicht nach Gutsherrenart.

  • Längst nicht pari »

    Paribus liefert nicht die versprochene Transparenz

    24.08.2020 ▪ Anbieter wie Paribus aus Hamburg sehen sich als die BaFin-überwachte Elite unter den Initiatoren geschlossener Fonds. Doch nur weil die Finanzaufsicht als Hüterin für Recht und Ordnung mehr Sicherheit verspricht, sollten Anleger nicht bedenkenlos vertrauen. Im Gegenteil: Bei Paribus häufen sich immer mehr kritische Themen, die für sich genommen jeweils noch kein K.O.-Kriterium darstellen. Die Summe stimmt allerdings durchaus bedenklich.

  • Anleger sind nicht machtlos »

    BaFin kann bei Beschwerden Sonderprüfungen anordnen

    17.08.2020 ▪ Wer in den letzten acht Jahren Geld bei Anlegern mit einer Vermögensanlage eingesammelt hat, der muss weitreichende Transparenzvorschriften einhalten. Fast niemand hält sich aber an diese Regeln. Die Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung festgestellt [hier abrufbar], dass nur elf Prozent der Emittenten ihren Jahresabschluss 2018 innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von sechs Monaten im Bundesanzeiger veröffentlicht haben. Anleger müssen das nicht hinnehmen. Das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) sieht eine Beschwerdemöglichkeit bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor, die Anleger ruhig häufiger nutzen sollten. Investmentcheck hat die BaFin zu verschiedenen Auslegungsthemen befragt.

  • Bilanzen wie Katzengold »

    Verspätete oder schlechte Jahresabschlüsse sind klare Warnsignale

    07.08.2020 ▪ Noch nie war Gold so teuer und beliebt wie gerade jetzt. Es wird als Synonym für Sicherheit benutzt. Das sehen Käufer des Edelmetalls so und es wird ihnen auch von den Goldanbietern vermittelt. Beim Kauf kommt es allerdings nicht nur auf die Sicherheit des physischen Metalls selbst an, sondern auch auf die Seriosität des Anbieters. Kann ein Anleger sich darauf verlassen, dass er das Gold bei einem Sparplan irgendwann geliefert bekommt? Ist das von einem Anbieter für seine Kunden verwahrte Gold in dessen Tresoren sicher? Das ist nicht einfach zu beurteilen, weshalb zumindest ein Blick in die Finanzzahlen eines Unternehmens nicht schon Fragen aufwerfen sollte. Bei den nachfolgenden Unternehmen ist dies allerdings der Fall, weshalb hier Vorsicht angebracht ist.

  • Zahlungsverzug bei jedem dritten Euro »

    Zahlreiche Probleme bei LeihDeinerUmweltGeld

    03.08.2020 ▪ LeihDeinerUmweltGeld gehört zur CrowdDesk-Gruppe (näheres hier). Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel sitzt im Beirat und lobt deren einfache und transparente Beteiligungsmöglichkeiten. Das ist seine Meinung. Die Erfahrungen eines Anlegers im Investmentcheck-Forum sehen etwas anders aus. Über seine telefonischen Nachfragen zu verschiedenen Problemen bei Investments berichtet er: „Eine freundliche Dame als ‚Türsteher‘, die jede Frage freundlich ins Nirwana ableitet“.

  • Insolvenz der MEP Werke »

    UDI-Anleger verlieren weiteres Geld

    29.07.2020 ▪ Noch vor zwei Jahren waren die MEP Werke laut Erhebungen von FOCUS und Statistia das am schnellsten wachsende Energieunternehmen Deutschlands. Finanziert haben das Wachstum zum Teil Privatanleger, die nun um ihr Geld bangen müssen. Auch die Nürnberger UDI-Gruppe von Stefan Keller ist involviert. Bei der schon lange kriselnden MEP Werke GmbH, die seit Herbst 2019 Encopia GmbH heißt, wurde nun vom Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren eröffnet (Aktenzeichen 1542 IN 840/20). Insolvenzverwalter ist Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen.

  • Vertriebsaufbau mit Anlegergeld »

    7x7-Unternehmensgruppe läuft nicht rund

    27.07.2020 ▪ Rund 120 Millionen Euro hat Andreas Mankel mit seiner 7x7-Unternehmensgruppe in den letzten 14 Jahren bei Anlegern gesammelt. Immobilien, Erneuerbare Energien und Unternehmensbeteiligungen sind die Investitionsziele. Von der rechtlichen Ausgestaltung der Geldanlagen hat die in Bonn angesiedelte Gruppe von Aktien über Nachrangdarlehen, Genussrechte, KG-Beteiligungen bis zu Schuldverschreibungen schon alles angeboten. Seit einiger Zeit setzt Mankel – mit noch bescheidenen Erfolgen - verstärkt auf Crowdfunding. Schwerpunkt sollen aber Inhaberschuldverschreibungen und KG-Beteiligungen bleiben.

  • Dramatische Ausschüttungslücken »

    Leonidas missachtet reihenweise Transparenzvorschriften

    21.07.2020 ▪ Sicherheit und Nachhaltigkeit sind die beiden Eigenschaften, die Antje Grieseler und Max-Robert Hug bei ihren institutionellen und privaten Anlegern im Vordergrund sehen. Doch ob Leonidas als Anbieter einer Vielzahl an verschiedenen Kapitalanlagen dies auch liefert, sagen sie nicht. Eine Presseanfrage blieb unbeantwortet. Auch sonst lässt die Transparenz massiv zu wünschen übrig. Sogar Verstöße gegen gesetzliche Transparenzvorgaben sind zu beobachten. Vermutlich hängt dies unter anderem damit zusammen, dass die Ergebnisse für Anleger zum Teil desaströs sind. Das zeigt zumindest eine mühsame Einzelrecherche zu verschiedenen Angeboten.

  • Keine steuerliche Rückabwicklung bei P&R »

    Bund und Länder haben Steuerauslegung bei dem Containeranbieter festgelegt

    17.07.2020 ▪ Seit rund einem Jahr stehen die geschädigten P&R-Anleger vor dem Dilemma, wie sie ihre gescheiterten Containerinvestments in der Steuererklärung für 2018 angeben sollen. Eine Vorgabe gab es bisher nicht, weshalb sie die Verluste auf unterschiedlichste Art und Weise deklarierten. Viele beantragten eine Vollabschreibung, da durch die Insolvenzanträge und dem vorliegenden Schneeballsystem ihre Einlagen zum Großteil verloren sind. Unter dem Vorbehalt der Nachprüfung akzeptierten das viele Finanzämter, die auch nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten. Doch nun scheint endlich Klarheit in die Steuerfragen einzukehren. Auf Bund-Länder-Ebene haben sich die zuständigen Referenten auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt.

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