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    Investmentcheck-News KW 19/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    12.05.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,
    diese Woche wurde mir ein gepfeffertes Investment angeboten. Das meine ich wörtlich, weil mir eine Telefonverkäuferin ein Pfefferinvestment namens Kinole der Schweizer Holinvest AG schmackhaft machen wollte. Als Leser der BaFin-Warnmeldungen klingelte es. Im Juni letzten Jahres gab es Anhaltspunkte für einen fehlenden Verkaufsprospekt. Im November wurde das öffentliche Angebot sogar untersagt. Die Untersagung findet sich noch auf der BaFin-Homepage, die Warnung wegen dem eventuell notwendigen, aber nicht vorhandenem Verkaufsprospekt allerdings nicht mehr. Also habe ich bei der Finanzaufsicht nachgefragt. Ein Gericht hat die erste Warnmeldung einstweilen untersagt, die spätere Untersagung aber nicht. Die Untersagung würde einstweilen reichen, um die AnlegerInnen zu schützen. Noch Fragen? Wir werden ja sehen, wie das laufende Hauptsacheverfahren ausgeht.

  • Probleme werden größer »

    Investmentcheck-News KW 18/2022: Editorial von Stefan Loipfinger

    06.05.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    ich liebe den Blick von oben. Privat gilt das für meine Bergwanderungen. Beruflich versuche ich die Dinge von der Vogelperspektive, statt mit einer Detailverliebtheit zu betrachten. Und da wird mir immer schummriger, wenn ich auf die anrollende Welle von erkennbaren Problemen blicke.

  • Krimis mit realem Hintergrund »

    Investmentcheck-News KW 17/2022: Editorial von Stefan Loipfinger

    29.04.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    manche lesen Krimis, manche lesen Insolvenzgutachten. Zu ersterem komme ich leider nur noch selten, weil zweiteres zu oft auf meinem Tisch landet. So zum Beispiel zu BC Connect, über die ich vergangenes Jahr schon einmal berichtete. Vielleicht erinnern Sie sich an die 75 Prozent Verzinsung auf 90 Tage Laufzeit. 31,5 Millionen Euro wurde mit solchen Versprechen von August bis Oktober 2021 gesammelt. Dann kam die Staatsanwaltschaft vorbei und hat bei der Gelegenheit 1,1 Millionen Euro Bargeld in den Privaträumen des Geschäftsführers beschlagnahmt. 1,2 Millionen Euro und 200.000 Schweizer Franken lagen in den Geschäftsräumen rum. Dem Chef und den drei MitarbeiterInnen stand ein Fuhrpark mit zwölf Autos zur Verfügung. Mehrere SQ8 von Audi oder ein Mercedes AMG GTS waren auf die Firma zugelassen. Die für 150.000 Euro gekauften FFB 1-Schutzmasken waren nicht auffindbar. Der John Deere Traktor soll kurz vor der Durchsuchung von einer Mitarbeiterin gekauft und in bar bezahlt worden sein. Ein Romanautor könnte sich das alles nicht besser ausdenken.

  • Rettungsaktion im Wartungsmodus »

    Investmentcheck-News KW 16/2022: Editorial von Stefan Loipfinger

    22.04.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    spätestens nächste Woche müssen die AnlegerInnen der Lichtmiete-Direktinvestments entscheiden, ob sie den vorläufigen Insolvenzverwaltern einen Verwertungsauftrag erteilen wollen. Die dabei präsentierten Zahlen über den Wert der LED-Lampen dürften für einige ziemlich ernüchternd gewesen sein. Nur 4,1 Prozent beträgt im Durchschnitt der geschätzte Liquidationserlös der Leuchten im Vergleich zu den ursprünglichen Kaufpreisen. Die Hoffnung der Insolvenzverwalter ist ein Gesamtverkauf mit möglichst klarer Rechtslage bezüglich der Eigentumsfrage. Nur so wäre nennenswert mehr erzielbar, weshalb AnlegerInnen auf ihr theoretisches Eigentumsrecht mit Unterzeichnung des Vermarktungsauftrages verzichten sollen.

  • Lichtmiete-Lampen sind nur wenig wert »

    Ein Verwertungsvertrag offenbart erhebliche Verluste

    11.04.2022 ▪ Mit vielen Ausrufezeichen hat der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß nun die AnlegerInnen der Lichtmiete-Direktinvestments angeschrieben: „Wichtig!!! Kurzfristige Entscheidung in Hinblick auf Ihre Investition erforderlich!!!“ Es geht um einen Verwertungsvertrag, den er gerne bis zum 29. April unterschrieben zurückhaben möchte. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Versteigerer hat dazu die LED-Lampen bewertet. Dessen Liquidationswerte sind wiederum die Basis für den Mindestertrag aus der Verwertung. Vereinfacht zusammengefasst bekommen die AnlegerInnen eventuell nur noch fünf Prozent Ihrer bezahlten Kaufpreise zurück.

  • Faule Eier im Osternest »

    Investmentcheck-News KW 14 und 15/2022: Editorial von Stefan Loipfinger

    08.04.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    stellen Sie sich vor, Sie haben als AnlegerIn ein Nachrangdarlehen vergeben und die Gesellschaft ist nun insolvent. Die Konstellation bei der Antragsstellung verursacht begründete Bauchschmerzen, ob hier alles im Anlegersinne läuft. Dann entscheiden Sie sich, an die Mitgeschädigten einen Brief zu schreiben, um diese zu sensibilisieren. Ich finde das super von dem Anleger, da ich seine Bauchschmerzen sehr gut verstehe und teile. Der vorläufige Insolvenzverwalter und der vorläufige Gläubigerausschuss sehen das anders und haben nichts Besseres zu tun, als einen Partneranwalt von Taylor Wessing zu beauftragen, Stellungnahmen zur „Verarbeitung personenbezogener Daten“ von verschiedenen Firmen einzuholen. Wenn ich den Stundensatz dieses Partneranwalts kennen würde, wäre ich wahrscheinlich noch enttäuschter über diese sinnlose Suche nach einem Datenleck, die zu Lasten der Insolvenzmasse geht. Vorgefallen ist das bei Leonidas III und vielleicht möchten AnlegerInnen ja beim vorläufigen Insolvenzverwalter anfragen, was er sich von dieser teuren Suchaktion verspricht.

  • Investmentcheck-News KW 13/2022 »

    Editorial von Stefan Loipfinger

    01.04.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    in den letzten Tagen habe ich mich mehrfach mit Cannabis beschäftigt. Nein, keine Sorge, mir ging es nicht um den eigenen Konsum, sondern um Anlagemöglichkeiten in dieses faszinierende Hanfgewächs. Mir schickte ein Finanzberater einen Flyer zu, mit dem er als Vermittler für die Schweizer Firma Cannerald gewonnen werden sollte. Sieben Prozent Abschlussprovision des Kaufpreises von 2.320 Euro pro Cannabispflanze wurden ihm geboten. Noch überzeugender ist für manche Finanzvermittler vielleicht die Bestandsprovision von sieben Prozent der Ernte.

  • Investmentcheck-News KW 12/2022 »

    Editorial von Stefan Loipfinger

    25.03.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    diesen Newsletter schreibe ich auf der Rückfahrt von Nürnberg. Ich war beim dortigen Landgericht und habe eine mündliche Verhandlung besucht: Leonidas Associates AG gegen Leonidas Management GmbH. Das klingt wie Müller gegen Müller in einer Scheidungssache. Um eine Trennung ging es tatsächlich und schmutzige Wäsche wurde auch genug gewaschen.

  • UDI: Unendlich dreiste Informationspolitik »

    Rainer Langnickel spürt zunehmend Widerstand von UDI-AnlegerInnen

    23.03.2022 ▪ Leider gibt es bei UDI kein „Ende mit Schrecken“, sondern nur einen „Schrecken ohne Ende“. Der seit 2020 verantwortliche UDI-Chef Rainer Langnickel glänzt, wie seine Vorgänger, mit extremer Intransparenz. AnlegerInnen sollten ihre Darlehensansprüche bei verschiedenen Anlagegesellschaften für kleines Geld verkaufen, ohne dass sie über die Werthaltigkeit ihrer Darlehen oder die Bonität der Aufkäufer informiert wurden. Zum Glück scheiterte das Projekt, ähnlich wie der unsinnige Versuch bei zwei anderen Anlagegesellschaften, Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung einzuleiten. Bei zwei Genussrechts-Emissionen will Langnickel bezahlte Zinsen und Tilgungen zurückhaben. Sein Vorgehen stellt er schon fast als gute Tat dar. Leider erklärt er aber nicht, wo der Vorteil für AnlegerInnen ist, wenn sie erst Geld zurückzahlen, das dann später nach Abzug von Kosten wieder ausgeschüttet werden könnte.

  • Investmentcheck-News KW 11/2022 »

    Editorial von Stefan Loipfinger

    18.03.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

    diese Woche hat mich ein Naturschauspiel beeindruckt. Der Blick aus dem Bürofenster am Dienstagnachmittag zeigte einen gelb-orangenen Himmel. Sahara-Staub gab dem bayerischen weiß-blau eine ganz neue Farbe. Der von manchen schon ersehnte Regen am Abend tat das Gleiche dann mit meinem Auto.

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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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