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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Weiterer Fahrplan im P&R-Insolvenzverfahren »

    Erste Vermögenswerte für die geschädigten Anleger gesichert

    25.06.2018 ▪ Nach dem anfänglichen Chaos wird zumindest der Zeitplan im Insolvenzverfahren bei P&R etwas klarer. Noch im Juli wird das Insolvenzverfahren eröffnet und die 54.000 Investoren können ihre Forderungen anmelden. Im Oktober folgt dann die Gläubigerversammlung. Außerdem können die vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke erste Fortschritte bei der Sicherung des Restvermögens vermelden.

  • BaFin untersagt Vertrieb »

    Erstes Verbot nach eineinhalb Jahren

    19.06.2018 ▪ Seit dem 1. Januar 2017 müssen alle Angebote, „die eine Verzinsung und Rückzahlung oder einen vermögenswerten Barausgleich im Austausch für die zeitweise Überlassung von Geld gewähren oder in Aussicht stellen“, einen Verkaufsprospekt bei der BaFin vorlegen. Erst nach Gestattung der Verkaufsunterlagen darf zwölf Monate lang Geld bei Anlegern eingesammelt werden. Manche Anbieter schert das nicht, was aufgrund der bisherigen Untätigkeit der Aufsichtsbehörde immer gut ging. Jetzt hat es aber den ersten Anbieter erwischt. Die BaFin hat der Agri Terra KG den Vertrieb ihrer „OrangenRENTE“ untersagt.

  • P&R: Wolfgang Stömmer ist tot »

    Langjähriger P&R-Geschäftsführer verstorben

    18.06.2018 ▪ Am 13. Juni ist der frühere P&R-Geschäftsführer Wolfgang Stömmer im Alter von 57 Jahren verstorben. Er war von 2013 bis 2016 bei verschiedenen Unternehmen des insolventen Grünwalder Containeranbieters als Geschäftsführer beziehungsweise Vertriebsvorstand tätig. Davor arbeitete er viele Jahre als Vertriebsleiter und war verantwortlich für die bis 2013 steigenden Vertriebserfolge. Nach dem überraschenden Tod des damals 65-jährigen Werner Feldkamp am 8. Mai 2016 ist damit ein weiterer P&R-Verantwortlicher verstorben.

  • Anfechtung: Das Damoklesschwert für P&R-Anleger »

    Ein Kommentar von Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann

    12.06.2018 ▪ Die vorläufigen Insolvenzverwalter gaben am 17. Mai 2018 nach „vorläufiger Auswertung der Systeme“ bekannt, dass rund 1,6 Millionen Container an rund 54.000 Anleger verkauft worden seien. Dem stünde eine Containerflotte von rund 0,6 Millionen gegenüber. Mit anderen Worten: Rund 1 Million (!) der an Anleger verkauften Container existieren nicht. Diese enorme Bestandsdifferenz habe sich über Jahre hinweg aufgebaut. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt. Jetzt droht auch noch eine riesige Anfechtungswelle gegen die Anleger.

  • Blamage für die BaFin »

    Kleine Anfrage an die Bundesregierung offenbart enorme Defizite

    09.06.2018 ▪ Dr. Gerhard Schick und andere Mitglieder des Bundestages haben vor einigen Wochen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung geschickt (Drucksache 19/1788). Die Antwort offenbart nun in Sachen P&R absolute Unwissenheit und Ignoranz der parlamentarischen Staatssekretärin Christine Lambrecht (SPD). Angesichts von Fehlern wäre sogar das Attribut Schlamperei passend. Und auch für die Aufsichtsbehörde BaFin ist die Kleine Anfrage eine Blamage.

  • Auffällig viele Veränderungen in 2017 »

    Das P&R-Firmengeflecht um Heinz Peter Roth

    04.06.2018 ▪ Das Organigramm des P&R-Firmennetzwerks um den 75-jährigen Heinz Roth ist weit komplexer als es im ersten Blick erscheint. Interessenskonflikte wie bei der Containermanagementgesellschaft Blue Sky wurden verschwiegen und bei einer genaueren Betrachtung fällt auf, dass in 2017 auffällig viele Veränderungen erfolgten. War das Zufall oder ahnte schon jemand etwas von dem, was die letzten drei Monate passierte?

  • Neues BFH-Urteil könnte P&R-Anlegern helfen »

    Ein Kommentar von Hartmut Göddecke, Fachanwalt für Steuerrecht

    23.05.2018 ▪ Oft tritt das Finanzamt nach dem Scheitern einer Kapitalanlage an Anleger heran und stellt Forderungen. Beim P&R-Skandal könnte möglicherweise – nachdem der Bundesfinanzhof (BFH) am 7. Februar 2018 in einem vergleichbaren Fall die Zähne ausgebissen hat - jeder einzelne private Anleger von dieser Entscheidung in Bezug auf die Einkommensteuer profitieren (X R 10/16). Das gilt selbst dann, wenn kein Eigentum an den Containern erworben worden ist.

  • Rund 2,5 Milliarden Euro vernichtet »

    Eine Million P&R-Container sind verschwunden

    17.05.2018 ▪ Gut acht Wochen nach den ersten Insolvenzanträgen haben sich nun die vorläufigen Insolvenzverwalter und die Staatsanwaltschaft München gleichzeitig zu Wort gemeldet. Dieses vermutlich nicht zufällige Vorgehen unterstreicht den im Raum stehenden Betrugsverdacht. Eine Million verschwundene Container sind ein Milliardenschaden und damit der größte Anlegerskandal, den Deutschland je erlebte.

  • P&R: Mieteinnahmen ohne Eigentumsübergang? »

    Ein Kommentar von Rechtsanwältin Corinna Ruppel, LL.M.

    15.05.2018 ▪ Vieles wurde bereits geschrieben zur Frage des Eigentumserwerbs an den Containern. Es verfestigt sich hier immer mehr der Eindruck, dass trotz Abschluss eines Kaufvertrages die meisten Investoren nicht Eigentümer der Container geworden sind. Hierzu hätte es einer Individualisierung der Container anhand der Containernummern bedurft. Diese Nummern wären in den Eigentumszertifikaten aufgeführt, die aber fast keiner der Investoren vorweisen kann. Es stellt sich daher in einem weiteren Schritt die Frage nach dem Schicksal der Mietverträge und Mieteinnahmen.

  • Falsche Eigentumszertifikate »

    Teure P&R-Neucontainer sind teilweise uralt

    12.05.2018 ▪ Rund 5.000 der 54.000 P&R-Anleger haben Eigentumszertifikate für die von ihnen erworbenen Standardboxen. Doch den mühsamen Check, was sich hinter den einzelnen Containernummern tatsächlich verbirgt, machte offenbar fast keiner. Sonst hätte viel früher auffallen müssen, dass viele der Zertifikate falsch sind.

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