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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Genugtuung und neue Ängste bei P&R »

    P&R-Gründer in U-Haft – Steuerprobleme eines Anlegers

    13.09.2018 ▪ Seit Wochen müssen die 54.000 Investoren von P&R reihenweise Hiobsbotschaften ertragen. Die aufgestaute Wut auf die Verantwortlichen ist mittlerweile gigantisch. Zumindest etwas gefühlte Gerechtigkeit erfahren sie nun durch die vorläufige Festnahme des P&R-Gründers. Andererseits kommt auch schon wieder eine neue Negativnachricht hinzu, die für richtig Ungemach sorgen kann: Das Finanzamt hat bei einem Anleger die bisherige Veranlagungspraxis zu dessen Nachteil geändert.

  • Kleine Anfrage, große Blamage »

    Nach der P&R-Pleite stellt die BaFin Direktinvestments auf den Prüfstand

    12.09.2018 ▪ Zwischen den Zeilen sind die Antworten auf Kleine Anfragen an die Bundesregierung höchst spannend zu lesen. Auch wenn darin natürlich keine Schuldeingeständnisse zu lesen sind, so dürfte es für die parlamentarische Staatssekretärin Christine Lambrecht ziemlich peinlich gewesen sein, die von den Fachabteilungen vorformulierten Antworten zu unterschreiben. Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen um den Abgeordneten Dr. Gerhard Schick hat die „Rolle der Finanzaufsicht im Rahmen der Insolvenz von P&R“ hinterfragt. Die noch nicht veröffentlichte Antwort des Bundesfinanzministeriums (Bundesdrucksache 19/3942) liegt investmentcheck schon vor.

  • Langjährige Insolvenzverschleppung bei P&R? »

    Investmentcheck hat die Gutachten der Verwalter eingesehen

    03.09.2018 ▪ Die Gutachten zur Eröffnung der Insolvenzverfahren im Fall P&R lesen sich wie das erste Kapitel von einem Krimi. Ob die Täter am Ende überführt werden, muss sich allerdings noch zeigen. Das Buch wird sehr lang, denn die Gutachten haben allein schon jeweils rund 130 Seiten. Viel Leid und etwas Hoffnung für die Anleger beschreiben die Insolvenzverwalter Michael Jaffé und Philip Heinke. Ein schnelles Ende wird es nicht geben, da die Insolvenzverwalter über eine Fortführung nachdenken.

  • Forderungsanmeldung könnte übervorteilen »

    P&R-Anleger sollten nicht einfach unterzeichnen

    16.08.2018 ▪ Eigentlich sollten alle Anleger Anfang August Post von den Insolvenzverwaltern der P&R-Gesellschaften erhalten. Still und heimlich hat sich diese Ankündigung allerdings nach hinten verschoben, ohne dass der Zeitraum zur Anmeldung von Forderungen bis 14. September 2018 verlängert worden wäre. Wer auch noch in Urlaub ist, für den drängt die Zeit. Kritik am Vorgehen der Insolvenzverwalter wird deshalb immer lauter. Nicht ohne Grund.

  • Anfechtungen in Millionenhöhe »

    Geprellte Anleger bei EN-Storage sollen erhaltene Gelder zurückzahlen

    06.08.2018 ▪ Im Mai 2017 wurde unter dem Aktenzeichen 6 IN 190/17 des Amtsgerichts Stuttgart das Insolvenzverfahren über die EN Storage GmbH eröffnet. Diese Firma hatte Kapitalanlagen angeboten, die zum Kauf von Daten-Speicher-Systemen verwendet werden sollten. Man würde „sinnvoll in die Wirtschaft“ investieren. Alles sei „lukrativ – planbar – erfolgreich“. 8,43 Prozent Rendite bei einer Laufzeit von drei Jahren lautete eines der Versprechen, mit dem über 80 Millionen Euro eingesammelt wurden. Doch wer dem glaubte, der hat nun nicht nur sein Geld verloren. Der Insolvenzverwalter fordert von Anlegern erhaltene Zahlungen in den vier Jahren vor Insolvenzeröffnung zurück.

  • Lifting für die Braut »

    Machen Publity und MunIC gemeinsame Sache auf Kosten von Investoren?

    02.08.2018 ▪ Privat Geld zu drucken ist verboten. Thomas Olek von der börsennotierten Publity AG, deren Tochter Publity Performance GmbH als BaFin-zugelassene Kapitalverwaltungsgesellschaft fungiert, hat einen anderen Weg gefunden. Er investierte bei der Münchner Immobilien Center AG, hübscht diese mit Hilfe der Publity auf und will sie anschließend an die Börse bringen. Anleger bei Publity sollten sich allerdings fragen, ob sie nicht die Zeche dafür bezahlen.

  • P&R war ein Schneeballsystem »

    Das Amtsgericht hat die Insolvenzverfahren eröffnet

    24.07.2018 ▪ Am heutigen 24. Juli 2018 hat das Amtsgericht München die Insolvenzverfahren für die deutschen P&R Container-Verwaltungsgesellschaften eröffnet. Die vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke wurden als Insolvenzverwalter bestätigt. Ab Anfang August bekommen die Anleger vorausgefüllte Formulare zugeschickt und können ihre Forderungen anmelden. Dafür bleibt ihnen Zeit bis zum 14. September, um auf den in der Olympiahalle München stattfindenden Gläubigerversammlungen am 17. und 18. Oktober teilnehmen zu können.

  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Magellan »

    Insolvenzverwalter Borchardt macht keine gute Figur

    16.07.2018 ▪ Anna Paulson (Name geändert) ist maßlos enttäuscht. Für sie ist die Arbeit des Insolvenzverwalters Peter Borchardt von der Hamburger Kanzlei Reimer längst nicht so zufriedenstellend, wie von vielen dargestellt. Die Insolvenz des Containeranbieters Magellan Maritime Services GmbH wirft strafrechtliche Fragen auf, an denen der Insolvenzverwalter offenbar wenig Interesse zeigt. Investmentcheck hat deshalb ausführlich recherchiert und bekam von Rechtsanwalt Borchardt keine Antworten auf wichtige Fragen.

  • Das Bermuda-Dreieck von P&R »

    Weitere Offshore-Connections von Heinz Roth

    10.07.2018 ▪ Wo ist das Geld der P&R-Anleger? Diese Frage stellen geprellte Investoren regelmäßig. Vielleicht sollten sie einen Flug von Deutschland über die Schweiz auf die Bermudas buchen. Dann sind sie auf den Spuren von Heinz Roth, der diese beiden Steuerparadiese, die auch für ihre Verschwiegenheit bekannt sind, gerne nutzte. Nachdem investmentcheck bereits die verheimlichte Beteiligung an der Containermanagementgesellschaft Blue Sky aufdeckte, kann die Liste nun um ein paar Namen erweitert werden.

  • Ex-Investment von Jens Spahn (CDU) ist insolvent »

    Steuerapp Taxbutler von Pareton ist gescheitert

    06.07.2018 ▪ „taxbutler - und deine Steuererklärung macht sich von alleine! Belege fotografieren; fertig!“ Wer träumt nicht davon, dass seine Steuererklärung mit ein paar Fotos erledigt ist. Und das auch noch für Kleingeld ab 27 Euro. Sogar der jetzige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich als damaliger Finanzstaatssekretär dafür begeistert und an der Firma beteiligt. Er ist allerdings vorher ausgestiegen, während 312 Anleger ihre 300.000 Euro wohl abschreiben müssen.

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