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  • In Zug zieht es »

    Schweizer Staatsanwaltschaft ist nun auch in Sachen P&R aktiv

    08.11.2018 ▪ Nachdem seit Monaten die Staatsanwaltschaft München I mit einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe „Container“ ermittelt, ist nun auch die Schweizer Staatsanwaltschaft aus Zug aktiv geworden. Die Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl von der Staatsanwaltschaft in München bestätigte auf Anfrage von investmentcheck, dass es eine enge Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen gibt. Neben den Betrugsvorwürfen, dem unter anderem die Münchner Ermittler nachgehen, steht in der Eidgenossenschaft offenbar der Verdacht von Geldwäsche im Raum. Es soll sogar eine Kontopfändung geben, die der Insolvenzverwalter Jaffé allerdings nicht bestätigen wollte.

  • Sachwerte-Kolloquium 2019 »

    Branchentreff geht in die dritte Runde

    07.11.2018 ▪ Am 20. Februar 2019 findet das 3. Sachwerte-Kolloquium statt. Die drei gemeinsamen Veranstalter Markus Gotzi, Friedrich Andreas Wanschka und Stefan Loipfinger laden erneut in das Tagungscenter Municon am Münchner Flughafen ein. Von 10 bis 17.30 Uhr gibt es in drei Themenblöcken unterteilt über zehn Vorträge und drei Diskussionsrunden. Erwartet werden wieder 120 Anbieter, Vertriebsentscheider, Verbraucherschützer, Journalisten, Juristen und Berater aus der Sachwertebranche.

  • moovin ist leider kein Einzelfall »

    Seedmatch und BaFin machen keinen guten Job

    29.10.2018 ▪ Der Prozess der Immobilienvermarktung und –vermittlung ist angeblich verstaubt und festgefahren. Deshalb will moovin alles digitalisieren und damit den Markt aufrollen. Das im März 2015 gegründete Unternehmen moovin Immobilien GmbH startete zur Finanzierung in 2016 über Seedmatch ein Crowdfunding. 294 Investoren gaben 300.000 Euro, um das Unternehmen voranzubringen. Heute braucht moovin erneut Geld. Das neue Funding kumuliert allerdings viele der typischen Probleme, die Crowdfundings in ihrer heutigen Form sehr problematisch machen.

  • Jaffé hat seine Pflicht erfüllt »

    Spärlich besuchte Berichtstermine bei P&R brachten wenig neue Erkenntnisse

    19.10.2018 ▪ Am ersten Tag kamen rund 2.500 Gläubiger nach München zum Berichtstermin der P&R Gebrauchtcontainer. Am Tag danach waren es noch gut 2.000, die zu den zwei für diesen Tag terminierten Versammlungen in die Olympiahalle strömten. Damit kamen nur rund die Hälfte von denen, die sich im Rahmen der Forderungsanmeldungen ankündigten. In Relation zu den 54.000 insgesamt betroffenen Investoren lag die Anwesenheitsquote bei gut acht Prozent. Ob es sich für die aus ganz Deutschland angereisten Anleger lohnte, ist schwer zu sagen. Zumindest viele Eindrücke und auch ein paar Informationen konnten sie mitnehmen.

  • Robin Hood der Anleger »

    Rechtsanwalt Schirp reicht Klage gegen die Finanzaufsicht ein

    15.10.2018 ▪ Dr. Wolfgang Schirp ist realistisch. Er weiß, wie weit das Ziel entfernt ist, das er treffen will. Seit 40 Jahren hat niemand mehr versucht, die Finanzaufsicht wegen Versäumnissen zu verklagen. Damals ging es um die Pleite der Herstatt-Bank. Nachdem der Bundesgerichtshof eine mögliche Haftung der Bundesrepublik gegeben sah, wurden Gesetze geändert und der Einlagensicherungsfonds gegründet. Deshalb muss Schirp erst eine Vorlage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) erreichen, um dort überhaupt eine Chance auf ein positives Urteil zu haben. Wenn er das allerdings schafft, dann sieht er eine 50/50-Chance.

  • P&R-Insolvenzverwalter unter Druck »

    Interessenskonflikte und Schweizer P&R werfen Fragen auf

    10.10.2018 ▪ Nächste Woche am 17. und 18. Oktober finden die drei großen Gläubigerversammlungen bei P&R statt. Vier Richter(innen), 24 Rechtspfleger(innen) und 36 Justizwachtmeister(innen) sind allein vom Gericht vor Ort. Über 4.000 Anmeldungen gibt es bisher nur für den ersten Termin am 17. Oktober. Für alle drei Termine werden mehr als 10.000 Investoren erwartet, so dass mit ganz langen Schlangen am Einlass zu rechnen ist. Das Amtsgericht München spricht von einer „der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland überhaupt“. Es wird heiß hergehen, denn der Insolvenzverwalter Michael Jaffé wird sich kritische Fragen gefallen lassen müssen. Und falls sich sogar ein Vertreter der Schuldner zu einer Stellungnahme traut, dann braucht der vermutlich Polizeischutz.

  • Mehr unerlaubte Geschäfte »

    Die Finanzaufsicht veröffentlicht deutlich mehr Verstöße

    02.10.2018 ▪ Anfangs war es nur ein Gefühl, wonach die von der BaFin verschickten Meldungen über unerlaubte Geschäfte mehr geworden sind. Deshalb hat investmentcheck 197 Fälle der letzten zehn Jahre ausgewertet. Und tatsächlich hat sich die Zahl der Verstöße in den ersten drei Quartalen 2018 bereits dramatisch erhöht. Bleibt die Frage: Gibt es mehr Banditen im Finanzbereich oder schaut die BaFin plötzlich genauer hin?

  • BaFin war mal wieder untätig »

    15 Millionen Euro für Kebap-Läden verbrannt

    27.09.2018 ▪ Zwei Absolventen der renommierten Otto Beisheim School of Management gründen ein Unternehmen in den USA, um dort den in Deutschland beliebten Döner salonfähig zu machen. Nach ein paar Jahren gibt es bereits 40 Läden davon und es sollten noch ganz viele dazukommen. Das für die Expansion nötige Geld lieferten deutsche Anleger. Abgesehen davon, dass das Unternehmen nun pleite ist, stellen sich wieder einmal die Fragen nach einem Systemproblem. Warum gibt es mehr Abzockermodelle als vielversprechende Anlagemöglichkeiten? Und warum tut niemand etwas dagegen?

  • Einige Crowd-Pleiten der letzten Wochen »

    Die Ausfälle werden mehr und niemanden interessiert‘s

    18.09.2018 ▪ Große Ziele haben sie alle. Manche wie Cringle, deren Bezahl-App den Bankenmarkt aufrollen sollte, wollten geradezu revolutionär sein. Notwendiges Kapital sammelten Crowd-Plattformen wie Companisto, Finnest, Kapilendo und Katrim bei Investoren. In den nachfolgenden Fällen dürfte das Geld nun verloren sein. Die Liste der Ausfälle ist die letzten Wochen um einige Firmen länger geworden.

  • Wichtige Initiative »

    Neue Kampagnen-NGO im Finanzbereich

    13.09.2018 ▪ Dr. Gerhard Schick ist seit 2007 finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag und hat zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses gewirkt. Doch damit ist bald Schluss. Ende des Jahres wird der profilierte Finanzpolitiker sein Bundestagsmandat zu Gunsten einer neuen Initiative aufgeben. Bürgerbewegung Finanzwende e.V. lautet der Name des gemeinnützigen Vereins. Zehn Jahre nach der Pleite von Lehman-Brothers soll ein Zeichen gesetzt werden, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

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