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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Mehr Gold vorhanden »

    Bei PIM wurde mehr Gold sichergestellt als bisher angenommen

    07.10.2019 ▪ Die bisher als beschlagnahmt gemeldete Goldmenge von 228 Kilogramm ist nur ein Teil des sichergestellten PIM-Goldes. Der als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzte Dr. Renald Metoja von Eisner Rechtsanwälte bestätigte auf Nachfrage von Investmentcheck, dass mindestens die doppelte Menge sicher in den Tresoren der Staatsanwaltschaft lagert. Damit ist mindestens ein Vermögen von 500 Kilogramm Gold (aktueller Wert 22 Millionen Euro) vorhanden. Gegenüber den vermutlich eingegangenen Lieferverpflichtungen von 3,38 Tonnen bleibt der Fehlbestand allerdings immens.

  • Insolvenzanträge bei PIM Gold »

    Rund 10.000 Anleger zittern um 150 Millionen Euro

    28.09.2019 ▪ Offenbar schon seit Tagen liegen beim Amtsgericht Offenbach zwei Insolvenzanträge zur PIM Gold GmbH (Aktenzeichen: 8 IN 402/19) und deren Vertrieb Premium Gold Deutschland GmbH (Aktenzeichen: 8 IN 403/19) vor. Über die Eröffnung von Insolvenzverfahren hat das Gericht aufgrund unvollständiger Unterlagen noch nicht entschieden. Wiedervorlagen für Montag (PGD) und Dienstag (PIM) könnten dann die Beschlüsse bringen, wer als vorläufiger Insolvenzverwalter das buchhalterische Chaos aufarbeiten muss.

  • Goldener Schein verblasst »

    Bei Aurimentum der R&R Consulting ist Vorsicht angebracht

    26.09.2019 ▪ Schon die Presseanfrage an das Goldportal Aurimentum beantwortete eine Anwaltskanzlei. Erfahrungsgemäß ist das kein gutes Zeichen, vor allem, wenn die Antworten auf wichtige Fragen eher dünn ausfallen. Hat dieser Anbieter außerdem seit Jahren keine neuen Bilanzen beim Bundesanzeiger hinterlegt, dann sollten Investoren vorsichtig werden. Bei der in Kulmbach und Grünwald sitzenden R&R Consulting weist der letzte und völlig veraltete Jahresabschluss von 2015 auch noch einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus.

  • 50 Millionen Euro Anlegerkapital im Feuer »

    Insolvenzanträge bei Grüne Werte dürften mehrere Tausend Anleger betreffen

    19.09.2019 ▪ Die Probleme häuften sich. Aber die beiden Insolvenzanträge bei der Grüne Werte Energie GmbH und der Grüne Werte Wertzins 2 GmbH dürften dann doch überraschen. Rund 50 Millionen Euro Anlegerkapital stehen damit mal wieder im Feuer. Ziel war, mit der Erzeugung, dem Transport und der Speicherung von Strom, Gas, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien Geld zu verdienen. Doch die Unternehmensgruppe von Ulrich Zemke musste schon wenige Jahre nach Gründung massive Probleme eingestehen, die nun in zwei Insolvenzanträge mündeten.

  • Mindestens 1,9 Tonnen Gold sollen fehlen »

    Staatsanwaltschaft ermittelt bei PIM-Gold gegenwärtig gegen 5 Personen

    12.09.2019 ▪ Eigentlich wäre der goldene Würfel nicht groß. Mit 46 Zentimetern Kantenlänge hätte er aber genau das Gewicht von 1,88 Tonnen, das die Staatsanwaltschaft Darmstadt bei PIM-Gold mindestens vermisst. Der Gegenwert dieses Goldes beträgt momentan rund 82 Millionen Euro. Angeblich gibt es Lieferverpflichtungen für 3,4 Tonnen Gold, was einem Gegenwert von 148 Millionen Euro entspräche. Da die Staatsanwaltschaft bei einer Durchsuchung laut Handelsblatt allerdings nur 215 Kilogramm Feingold und 13 Kilogramm Altgold gefunden hat, könnte der Schaden sogar noch größer sein.

  • Gewerbsmäßiger Betrugsverdacht bei PIM-Gold »

    Jetzt wird sich zeigen, ob Kundengold fehlt oder nicht

    07.09.2019 ▪ Bei PIM-Gold steht der Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges im Raum. Das Amtsgericht Darmstadt hat einen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Dabei dürfte es sich um den 48-jährigen Geschäftsführer Mesut P. handeln. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat auch die Räume durchsucht und ermittelt weiter. PIM-Gold hat sich auf Anfrage von investmentcheck nicht zu den Vorwürfen geäußert.

  • Bundesregierung will Anlegerschutz stärken »

    Skandalfall um P&R hat nun auch politische Konsequenzen

    15.08.2019 ▪ Der Skandal um den Containeranbieter P&R hat mit seiner nie dagewesenen Dimension nun auch politische Konsequenzen. Heute wurde in einer Pressekonferenz ein Maßnahmenkatalog vorgestellt, mit dem Missbrauch zukünftig verhindert oder zumindest erschwert werden soll. Einige Regelungen haben das Potenzial, erdbebenartige Erschütterungen auszulösen. Am Ende wird die genaue Formulierung der Gesetzesänderungen entscheidend sein, ob es wirklich zu nennenswerten Verbesserungen kommt. Eine Erweiterung der Themen wäre in manchen Bereichen ebenfalls eine Überlegung, um zu beweisen, dass Anlegerschutz für die Bundesregierung wirklich ein wichtiges Ziel bei der Finanzmarktregulierung ist.

  • Steigt die DKB-Bank ins Crowd-Geschäft ein? »

    CrowdDesk ist sehr tief verwurzelt in der Schwarmfinanzierungsszene

    13.08.2019 ▪ Wer an Crowdfunding denkt, denkt vermutlich an Exporo, Companisto oder Seedmatch. Nur wenige Insider haben CrowdDesk auf ihrem Schirm. Dabei ist der von Johannes Laub und Jamal El Mallouki geführte Schwarmfinanzierer schon heute ein heimlicher Riese und steht zudem vermutlich kurz vor einem entscheidenden Durchbruch: Mit der DKB Deutsche Kreditbank AG könnte die erste große Bank in das Geschäft einsteigen. Zumindest hat Mallouki kürzlich die DKB Crowdfunding GmbH gegründet. Nach der GLS Bank und der VR-Bank Würzburg könnte damit die zweitgrößte Privatkunden-Direktbank Deutschlands in das Massengeschäft mit Schwarmfinanzierungen einsteigen.

  • BaFin-regulierter Nonsens »

    Wohnpark Elbaue ist eine ordnungspolitische Bankrotterklärung

    30.07.2019 ▪ Anbieter geschlossener Publikums-AIF (Alternative Investmentfonds) wollen nicht mehr zum grauen Kapitalmarkt gezählt werden. Schließlich soll die Prüfung der Finanzaufsicht zur Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft hart sein. Die Anbieter sehen sich als BaFin-reguliert. In der Praxis ist das allerdings kein Qualitätsmerkmal. Der Wohnpark Elbaue beweist sehr gut, welche anlegerunfreundlichen Konstrukte mit BaFin-Segen möglich sind. Zum Beispiel steht dem Zeichnungskapital von 15 Millionen Euro nur ein Immobilienwert von 8,7 Millionen Euro gegenüber. Und die Verwaltung dieser heißen Luft produziert eine Gesamtkostenquote von 6,6 Prozent des Nettoinventarwertes. Völlig indiskutabel und damit alles andere als ein vielversprechendes Produkt.

  • Stupid Crowd-Money »

    Companisto missbraucht eine gute Idee

    24.07.2019 ▪ Crowdfinanzierungen über Nachrangdarlehen haben einen systemimmanenten Nachteil: Anleger haben keine ausreichenden Kontroll- und Mitspracherechte und sind häufig nur billig abgespeiste Nachrangkapitalgeber. Companisto hat das nun offenbar eingesehen und deshalb mit Aresus Pharma eine neue Möglichkeit entwickelt. Dabei wird eine Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle – SPV) zwischengeschaltet, die für die Schwarmfinanzierer eine vollwertige Beteiligung am Zielunternehmen eingeht. Ein interessanter und aus Anlegersicht guter Ansatz, der nur leider beim Fall Aresus im Detail krankt.

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