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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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    Solvium Holding nennt keine Ergebnisse der ConRendit-Investments

    25.02.2020 ▪ Es gibt zwei Hauptrisiken bei strukturierten Investments: Das Markt- und das Managementrisiko. Bei illiquiden Assets steigt die Bedeutung des Managementrisikos massiv an. Deshalb ist gerade hier der Track-Record unverzichtbar. Was hat ein verantwortlicher Manager in der Vergangenheit für Anleger geleistet? Wenn er gut ist, hat er nichts zu verstecken und geht auch mit Problemen offen um. Tut er das nicht, dann sollten Anleger vorsichtig sein. Sie treffen eine mittel- bis langfristige Anlageentscheidung, die enormes Vertrauen erfordert. Olaf Will, Vorstand der Solvium Holding AG sieht das offenbar anders. Er mauert bei Fragen zu den Ergebnissen der ConRendit-Anlagen.

  • P&R-Gründer ist tot »

    Heinz Roth ist bereits Ende 2019 verstorben

    18.02.2020 ▪ Die seit Wochen kursierenden Gerüchte haben sich bestätigt. P&R-Gründer Heinz Roth ist am 14. Dezember 2019 verstorben. Im Herbst 2018 wurde er aufgrund Betrugsverdachts in Untersuchungshaft genommen, aus der ihn das Landgericht München I im Sommer 2019 wegen dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit wieder entließ. Ärzte stellten eine schwere Krankheit fest, an der er im Dezember wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag verstarb. Sein seit Ende 2018 laufendes Privatinsolvenzverfahren wird nun als Nachlassinsolvenzverfahren fortgeführt.

  • Überraschender Goldfund »

    Bei PIM Gold ist mittlerweile von 1 Tonne Gold auszugehen

    10.02.2020 ▪ Am 28. Februar findet in Offenbach ab 10 Uhr die Gläubigerversammlung im Fall PIM Gold statt. Der ursprünglich geplante Ort beim Amtsgericht wurde aufgrund der angemeldeten Teilnehmerzahlen geändert. Nun treffen sich die Gläubiger im Mariensaal der Katholischen Kirchengemeinde. Der Insolvenzverwalter wird einiges zu berichten haben. Unter anderem wird er die erfreuliche Nachricht überbringen, dass der vorhandene Goldbestand mit einer Tonne deutlich höher ist als ursprünglich angenommen. Diese Information hat zumindest Investmentcheck aus Verfahrenskreisen erhalten.

  • Hiobsbotschaft für UDI-Anleger »

    Ein Insolvenzantrag erschüttert die MEP-Gruppe um Konstantin Strasser

    07.02.2020 ▪ Die Anleger der Solar Sprint Festzinsprodukte müssen nun noch mehr um ihr Kapital zittern. Am 4. Februar 2020 eröffnete das Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren für die RexXSPI GmbH (Aktenzeichen 1542 IN 70/20). Da der Name vermutlich nicht geläufig ist, kann ein Blick ins Handelsregister helfen. Bis vor wenigen Wochen hieß sie MEP Solar Miet & Service III GmbH. Sie gehörte vor kurzem noch zur MEP-Gruppe von Konstantin Strasser. Das Geld der Festzins-Anleger ist dort zur Finanzierung von PV-Anlagen verwendet worden. Rund 8.500 Privathaushalte haben ein Mietmodell als „Rundum-Sorglos-Paket“ unterzeichnet. Auch sie dürften spätestens mit der Insolvenz von einem der MEP-Unternehmen nicht mehr sorglos sein.

  • MIG’sche Gebührenmaschine »

    Kosten verursachen hohen Verlust für die GAF-Anleger

    30.01.2020 ▪ Im Juli 2005 starteten Alfred Wieder, Matthias Hallweger und Michael Motschmann mit dem MIG Fonds 1. Aktuell wird der Fonds Nummer 16 platziert. Über eine Milliarde Euro zeichneten die Investoren. Doch was viele nicht wissen: Schon in 2003 gab es mit dem GA Global Asset Fund ein Angebot, bei dem Wieder und Motschmann zentrale Rollen innehatten. Ziel war ebenfalls die Beteiligung an Unternehmen. Aktuell hat der Fonds erhebliche Schwierigkeiten und offenbart sehr gut, wie dramatisch die überzogenen Gebühren aus Anlegersicht wirken.

  • „Kein Anzeichen für eine Leistungsstörung“ »

    Fünf weitere Exporo-Fundings mit Problemen

    16.01.2020 ▪ Lange Zeit konnte Exporo als Marktführer bei Crowdfinanzierungen verhindern, dass Investoren Geld verlieren. Im November hat es dann gleich zwei Fundings mit 1,7 und 2,2 Millionen Euro Anlegerkapital erwischt ([IC berichtete]). Demnächst könnten allerdings noch weitere Schlappen hinzukommen. Bei mindestens fünf Fundings gibt es erhebliche Leistungsstörungen. Auch wenn Exporo das Ausbleiben fälliger Rückzahlungen nicht als „Anzeichen für eine Leistungsstörung“ sieht, so häufen sich Rückmeldungen von unzufriedenen Anlegern.

  • PIM Gold: Schon 6.000 Forderungen angemeldet »

    Gegenseitige Vorwürfe eskalieren

    09.01.2020 ▪ Bis zum Ende der ersten Anmeldungsfrist für Forderungen gegenüber PIM Gold haben 6.000 Gläubiger ihre Ansprüche angemeldet. Natürlich können auch weiterhin Forderungsanmeldungen an den Insolvenzverwalter Dr. Renald Metoja geschickt werden. Über die Höhe der bisher angemeldeten Forderungen ist noch keine Aussage möglich, da nicht alle Anträge bereits geprüft und bearbeitet sind. Im Hintergrund liefern sich in der Zwischenzeit zwei Interessensgruppen einen heftigen Schlagabtausch. Die gegenseitigen Vorwürfe werden immer heftiger und reichen mittlerweile in den strafrechtlich relevanten Bereich.

  • Chaosjahre in Heusenstamm »

    Schlechte Nachrichten im Insolvenzgutachten zu PIM Gold

    10.12.2019 ▪ Für zartbesaitete Anleger ist der Bericht über die vorläufige Insolvenzverwaltung von Dr. Renald Metoja nicht empfehlenswert. Auf 64 Seiten fasst der Fachanwalt für Insolvenzrecht von der Kanzlei Eisner Rechtsanwälte seine bisherigen Erkenntnisse zusammen. Schier unglaublich muss das vorgefundene Chaos sein.

  • „Enorme Herausforderungen“ »

    UDI räumt Probleme bei den Biogasprojekten ein

    10.12.2019 ▪ Die Hiobsbotschaft an UDI-Anleger ist sperrig überschrieben: „Zusatzinformation der te-Gruppe zu ausgereichten Mitteln in Biogasprojekte der Marke UDI“. Das Versprechen von Informationen wird aber UDI-typisch mal wieder nicht erfüllt. Vielmehr sind vor allem Worthülsen und wenig Konkretes zu lesen. Andererseits ist der Tenor klar: Die Probleme mit den Biogasprojekten sind enorm und die Rückzahlung der Anlegergelder ist alles andere als gesichert.

  • Insolvenzverfahren bei PIM Gold eröffnet »

    Der Verdacht eines Schneeballsystems steht im Raum

    02.12.2019 ▪ Heute hat der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Renald Metoja von der Kanzlei Eisner Rechtsanwälte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei PIM Gold gemeldet. Den entsprechenden Beschluss hat das Amtsgericht Offenbach gefasst. Damit endet die Wartezeit der geschädigten Anleger, die ab sofort ihre Forderungen anmelden können. Praktischer Weise warten sie aber auf die in den nächsten Wochen zu verschickenden Briefe des Insolvenzverwalters, in dem entsprechende Formulare enthalten sein werden. Wie viel am Ende von dem einbezahlten Anlegerkapital übrig bleiben wird, ist noch völlig offen. Zu groß ist das Chaos, das der Insolvenzverwalter bei Aufnahme seiner Tätigkeit vorgefunden hat.

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