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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Insolvenz der MEP Werke »

    UDI-Anleger verlieren weiteres Geld

    29.07.2020 ▪ Noch vor zwei Jahren waren die MEP Werke laut Erhebungen von FOCUS und Statistia das am schnellsten wachsende Energieunternehmen Deutschlands. Finanziert haben das Wachstum zum Teil Privatanleger, die nun um ihr Geld bangen müssen. Auch die Nürnberger UDI-Gruppe von Stefan Keller ist involviert. Bei der schon lange kriselnden MEP Werke GmbH, die seit Herbst 2019 Encopia GmbH heißt, wurde nun vom Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren eröffnet (Aktenzeichen 1542 IN 840/20). Insolvenzverwalter ist Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen.

  • Vertriebsaufbau mit Anlegergeld »

    7x7-Unternehmensgruppe läuft nicht rund

    27.07.2020 ▪ Rund 120 Millionen Euro hat Andreas Mankel mit seiner 7x7-Unternehmensgruppe in den letzten 14 Jahren bei Anlegern gesammelt. Immobilien, Erneuerbare Energien und Unternehmensbeteiligungen sind die Investitionsziele. Von der rechtlichen Ausgestaltung der Geldanlagen hat die in Bonn angesiedelte Gruppe von Aktien über Nachrangdarlehen, Genussrechte, KG-Beteiligungen bis zu Schuldverschreibungen schon alles angeboten. Seit einiger Zeit setzt Mankel – mit noch bescheidenen Erfolgen - verstärkt auf Crowdfunding. Schwerpunkt sollen aber Inhaberschuldverschreibungen und KG-Beteiligungen bleiben.

  • Dramatische Ausschüttungslücken »

    Leonidas missachtet reihenweise Transparenzvorschriften

    21.07.2020 ▪ Sicherheit und Nachhaltigkeit sind die beiden Eigenschaften, die Antje Grieseler und Max-Robert Hug bei ihren institutionellen und privaten Anlegern im Vordergrund sehen. Doch ob Leonidas als Anbieter einer Vielzahl an verschiedenen Kapitalanlagen dies auch liefert, sagen sie nicht. Eine Presseanfrage blieb unbeantwortet. Auch sonst lässt die Transparenz massiv zu wünschen übrig. Sogar Verstöße gegen gesetzliche Transparenzvorgaben sind zu beobachten. Vermutlich hängt dies unter anderem damit zusammen, dass die Ergebnisse für Anleger zum Teil desaströs sind. Das zeigt zumindest eine mühsame Einzelrecherche zu verschiedenen Angeboten.

  • Keine steuerliche Rückabwicklung bei P&R »

    Bund und Länder haben Steuerauslegung bei dem Containeranbieter festgelegt

    17.07.2020 ▪ Seit rund einem Jahr stehen die geschädigten P&R-Anleger vor dem Dilemma, wie sie ihre gescheiterten Containerinvestments in der Steuererklärung für 2018 angeben sollen. Eine Vorgabe gab es bisher nicht, weshalb sie die Verluste auf unterschiedlichste Art und Weise deklarierten. Viele beantragten eine Vollabschreibung, da durch die Insolvenzanträge und dem vorliegenden Schneeballsystem ihre Einlagen zum Großteil verloren sind. Unter dem Vorbehalt der Nachprüfung akzeptierten das viele Finanzämter, die auch nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten. Doch nun scheint endlich Klarheit in die Steuerfragen einzukehren. Auf Bund-Länder-Ebene haben sich die zuständigen Referenten auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt.

  • Verkauf ohne Verkaufsprospekt »

    easygold24 erscheint auf dem Radar der Finanzaufsicht

    13.07.2020 ▪ Mit „Wir haben Gold in den Adern!“ hat Investmentcheck den Geschäftsführer von easygold24.com in einem vor zwei Monaten veröffentlichten Beitrag zitiert [hier nachlesbar]. Angesichts des höchst zweifelhaften Geschäftsmodells lautete das Fazit: „Kunden sollten deshalb um easygold24 einen großen Bogen machen.“ Jetzt ist Mustapha Hasni mit seiner Hartmann & Benz GmbH auf dem Radarschirm der Finanzaufsicht erschienen. Sie warnt vor dem Anbieter, weil es Anhaltspunkte für einen Verkauf ohne Prospekt gibt.

  • Etappensieg für P&R-Anleger »

    Landgericht Karlsruhe weist Anfechtungsansprüche zurück

    12.07.2020 ▪ Günther Schneider*) hat dieses Wochenende gefeiert. Die von Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé eingereichte Klage auf Rückzahlung von über 30.000 Euro wurde vom Landgericht Karlsruhe abgewiesen (Bericht zur mündlichen Verhandlung). Dies bestätigte die Pressesprecherin Dr. Hanna Szymanski auf Nachfrage und ergänzte noch, dass das Gericht die Kosten dem Kläger auferlegte. Klar ist allerdings auch, dass die Entscheidung nicht endgültig ist. Jaffé will am Ende zur Klärung vieler Rechtsfragen eine Entscheidung vom höchsten deutschen Gericht, dem nur 800 Meter vom Landgericht entfernten Bundesgerichtshof. Wann dieser Fall und die sieben bei anderen Gerichten anhängigen Pilotklagen allerdings dort ankommen, ist noch völlig unklar. Theoretisch wäre eine Sprungrevision unter Auslassung des Oberlandesgerichts möglich. Dem müssen aber beide Parteien unter Verzicht auf weitere Rechtsmittel zustimmen.

  • Bearbeitungsstau in der Buchhaltung »

    Fehlende Jahresabschlüsse bei Jäderberg & Cie.

    07.07.2020 ▪ Über 33 Millionen Euro von 1.400 Anlegern hat Jäderberg & Cie. bisher akquiriert. Der in Hamburg ansässige Initiator investiert das Geld in australische Sandelholzplantagen. Die Bäume sind sehr speziell und vor allem wegen des daraus produzierten Sandelholz-Öls beliebt und wertvoll. Namensgeber und Unternehmenslenker Peter Jäderberg betreibt das Geschäft nunmehr seit gut zehn Jahren. Eine Leistungsbilanz gibt es nicht, was er als „naturbedingt“ bezeichnet. Schließlich brauchen die Bäume bis zur Ernte plangemäß 16 Jahre. Andererseits gibt es Themen, die Anlass zu Sorgen geben. Anleger sollten dringend mehr und vor allem zeitnahe Transparenz einfordern.

  • Wer ist hier faul? »

    Wattner will zu erkennbaren Problemen keine Antworten liefern

    29.06.2020 ▪ 200 Millionen Euro von mehr als 8.000 Anleger machten Wattner zum Emissionshaus mit den meisten deutschen Megawatt-Solarkraftwerken. Vieles läuft plangemäß, doch bei den erkennbaren Problemen will Vorstand Ulrich Uhlenhut keine Erklärungen abgeben. Auch sonst wirft seine Mail mehr Fragen auf als sie beantwortet. Interessenten für das aktuelle Angebot SunAsset 9 sollten sich gut überlegen, ob sie wirklich ausreichend an den Chancen aus Solarkraftwerken beteiligt sind.

  • Nur 800 Meter bis zum Ziel »

    Beginnt und endet die Ungewissheit für P&R-Geschädigte in Karlsruhe?

    20.06.2020 ▪ Günther Schneider*) kämpft für Tausende P&R-Anleger. Dabei ist er eigentlich keiner der 54.000 Insolvenzgeschädigten. Er hatte Glück und sein Investment ist kurz vor der Pleite plangemäß zurückbezahlt worden. Er fühlte sich sicher, bis er einen Brief vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé erhielt. Dieser forderte ihn auf, den Rückkaufspreis und die in den vier Jahren vor Insolvenzantragsstellung erhaltenen Mieten zurück zu geben. Der passionierte Motorradfahrer Schneider sieht sich im Recht, weil er wie alle anderen Investoren von den Betrügereien im Hintergrund nichts wusste. Gleich einem Börsenanleger, der kurz vor einem Crash verkauft, hat er sein Geld genommen. Doch statt in weitere Container investierte er lieber in ein neues Motorrad. Der Fall liegt nun beim Landgericht Karlsruhe zur Entscheidung und ist richtungsweisend für Tausende anderer Anfechtungsfälle. Vergangenen Freitag argumentierte Rechtsanwalt Martin Fritz von der Kanzlei Jaffé bei der mündlichen Verhandlung, dass die Zahlungen an Schneider das Geld anderer, geschädigter Anleger wären, weil P&R seit Jahren nur noch als Schneeballsystem funktionierte. Schneider’s Gutschriften wären eine unentgeltliche Leistung. Der geschätzte Gesamtschaden von 2,5 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro Anlegerkapital minus eine Milliarde Euro noch vorhandenes Restvermögen) müsse zum Teil auch von diesen Anlegern mitgetragen werden.

  • Goldbarters ist insolvent »

    Rückgabeoption sollte risikolose Geschäfte ermöglichen

    19.06.2020 ▪ Von risikolosen Geschäften träumt Jeder. Aber solche Träume können schnell zum Alptraum werden. Im Fall der Goldbarters dürften die Kunden spätestens jetzt aufwachen und die Realität erkennen. Das Insolvenzgericht Augsburg hat vor kurzem ein Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet (Aktenzeichen 2 IN 13/20). Der bestellte Insolvenzverwalter Georg Stemshorn von der Pluta Rechtsanwalts GmbH muss erst noch das vorgefundene Chaos sortieren, bevor er zur Schadenshöhe Aussagen machen kann.

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