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Transparenz bei Vermögensanlagen

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Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Nur noch Dünger »

    Balsa-Investments von ShareWood sollen geschreddert werden

    06.11.2019 ▪ Eigentlich sollten Anleger der ShareWood Switzerland AG aus Zürich Geld mit dem Anbau von Balsa-Holz in Brasilien verdienen. Jetzt wurde ihnen allerdings offenbart, dass das Holz niemand mehr braucht. Die Nachfrage sei eingebrochen und deshalb das Holz nichts mehr wert. Die effizienteste und nachhaltigste Lösung würde darin bestehen, „das Holz der geschlagenen Bäume fachgerecht zu zerkleinern und gleich vor Ort in den Boden einzuarbeiten“. Weil selbst ShareWood einräumt, dass dies eine „große Enttäuschung ist“, räumten die Schweizer aus Kulanz ein, dafür nicht auch noch Kosten in Rechnung zu stellen und boten einen kostenlosen Baumtausch an.

  • Gold-Leihe ohne Verkaufsprospekt »

    BaFin kritisiert Valvero Sachwerte

    04.11.2019 ▪ Mit einer weichen, BaFin-typischen Formulierung hat die Finanzaufsicht nun die Gold-Leihe der Valvero Sachwerte aus Berlin beanstandet. Ihr liegen „Anhaltspunkte“ dafür vor, dass Valvero ohne den notwendigen Verkaufsprospekt Anlegerkapital einsammelt. Es geht um mehrere Vermögensanlagen, die sie dem Begriff Gold-Leihe vermarktet. Ein Blick auf die Homepage des Anbieters bestätigt diesen Eindruck. Kunden stellen ihr Gold zur Verfügung und erhalten dafür ein Edelmetall-Sachdarlehen. Je nach Laufzeit zwischen zwei und fünf Jahren gibt es 2,75 bis 4,5 Prozent Zinsen pro Jahr.

  • Millionenverluste für UDI-Anleger »

    Jahresabschlüsse 2018 offenbaren immer größere Probleme bei UDI

    27.10.2019 ▪ Schon jetzt summieren sich die 2018er Verluste für die UDI-Festzins-Produkte auf rund 13 Millionen Euro! Dabei sind noch nicht einmal alle Jahresabschlüsse für das Vorjahr veröffentlicht. Mehrere Millionen Euro kommen also erwartungsgemäß noch hinzu. Gegenüber den 2017er Verlusten von rund acht Millionen Euro ist das eine weitere Dramatisierung der Situation. Das Anlegerkapital schmilzt also weiter wie Eis in der Sonne. Stefan Keller stimmt die Anleger zwischenzeitlich sogar für 2019 und 2020 auf weitere Schwierigkeiten ein. Erst ab 2021 könnte sich die Liquiditätssituation bei den Biogasanlagen verbessern.

  • „UDI verdient die rote Karte“ »

    Interview mit der Anlegeranwältin Eva-Maria Ueberrück

    24.10.2019 ▪ Eva-Maria Ueberrück ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Sie arbeitet in der Münchner Kanzlei Mattil & Kollegen und beschäftigt sich schon länger mit dem Fall UDI. Für Mandanten in unterschiedlichen UDI-Produkten studierte sie verschiedenste Verkaufsunterlagen sowie Anlegerinformationen. Sie ist überzeugt, dass diese in wesentlichen Teilen fehlerhaft sind. Auch den Umgang mit Anlegerkapital stellt sie stark in Frage. Frisches Geld floss teilweise in Problemprojekte, statt in die im Prospekt beschriebenen vielversprechenden Anlagen.

  • P&R: Erlöse von 1 Milliarde Euro wahrscheinlich »

    Mit der offiziellen Vergleichsannahme verkündet Jaffé gute Nachrichten

    23.10.2019 ▪ Auf den Gläubigerversammlungen vor einem Jahr haben die Insolvenzverwalter noch Erlöse aus der Vermietung und Verwertung der Container von einer halben Milliarde Euro geschätzt. Nun kann die vorsichtige und nur bis Ende 2021 reichende Prognose deutlich nach oben angehoben werden. Über eine Milliarde Euro könnten in den nächsten Jahren zusammen kommen. Damit würde sich die Insolvenzquote nennenswert verbessern.

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