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Teurer Safran

Auf Betrüger aus Dubai hereingefallen

24.01.2018 • Mit der Pinzette wurde jeder einzelne Safran-Faden kontrolliert und der tiefrote obere Teil von dem minderwertigeren unteren Teil getrennt. Sargol wird diese Güteklasse genannt, die von Miasa beispielsweise an Feinkost Käfer oder das KaDeWe geliefert wurde. Zur Finanzierung von weiterem Wachstum sammelte Seedmatch in 2015 Kapital bei 383 Kleinanlegern ein. Insgesamt 435.500 Euro kamen so zusammen, die nun aufgrund einer Insolvenzeröffnung bei der Miasa GmbH im Feuer stehen.

Funding. Als weltweit erste Premiummarke für Safran wollte Miasa den internationalen Feinkostmarkt erobern. Beim Funding in 2015 wurde betont, dass seit Gründung in 2010 jedes Jahr ein positiver Cashflow erreicht wurde. „Miasa ist also kein Start Up, das erst beweisen muss, ob seine Produktidee einen Markt findet. Wir betreiben das Kerngeschäft bereits erfolgreich. Was es jetzt braucht, ist eine Wachstumsfinanzierung, um die vielversprechenden Marktchancen nutzen zu können.“

Das von Seedmatch für Miasa gesammelte Geld ist vermutlich verloren.
Quelle: Homepage www.seedmatch.de

Insolvenzeröffnung. Unter dem Aktenzeichen 35 IN 424/17 hat das Amtsgericht Potsdam wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ein Insolvenzverfahren eröffnet. Miasa-Geschäftsführer Michael Sabet hat als Grund einen Betrugsfall durch einen Lieferanten aus Dubai angegeben. Außerdem kämpfte die Firma mit überraschenden Kontenschließungen verschiedener Banken, weil ihr Safran auch aus dem Iran stammte.

Loipfinger’s Meinung. Sowohl Seedmatch als auch Miasa haben Presseanfragen von Investmentcheck zur Insolvenz bereitwillig beantwortet. Die geschilderten Hintergründe klingen durchaus plausibel. Anders als in vielen anderen Fällen entsteht hier nicht das Gefühl, dass die Anleger vorsätzlich über den Tisch gezogen wurden. Am Ergebnis, dass die vermutlich nichts mehr von ihrem Geld wiedersehen, ändert das allerdings nichts.

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