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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • York bessert nach »

    Interessensgemeinschaft verhandelt Kaufangebot für P&R-Anleger

    31.03.2020 ▪ Vor drei Monaten hat York Capital den Anlegern des insolventen Containeranbieters P&R ein Angebot zur Übernahme ihrer Gläubigeransprüche gemacht. Gut 400 Forderungen mit einem Nominalvolumen von 20 Millionen Euro haben sie bisher aufgekauft. Jetzt verbessert der global tätige Investmentfonds sein Angebot noch einmal. Eine Interessensgemeinschaft von Vermittlern hat die bisherige Offerte nachverhandelt. Investmentcheck sprach mit Dr. Christoph Ludz von der Interessensgemeinschaft sowie Max Magliana von York Capital über die Hintergründe und Details.

  • Aufstieg und Untergang der MCE-Fonds »

    200 Millionen Euro Anlegerkapital in wenigen Jahren vernichtet

    25.03.2020 ▪ In den Jahren 2008 bis 2012 hat die MCE Schiffskapital AG zehn Fonds aufgelegt und ein Eigenkapital von rund 200 Millionen Euro platziert. Acht dieser Fonds sollten von der Schiffsmarktkrise profitieren und günstig Schiffsbeteiligungen im Zweitmarkt einkaufen. Beteiligt haben sich mehr als 6.000 Anleger, viele davon mehrfach. Inzwischen sind alle Gesellschaften der MCE-Gruppe insolvent, die Fonds auch. Verdient haben nur die Initiatoren.

  • Teurer Spielverweis »

    Rangrücktritte wie beim Hanseatischen Fußball Kontor sind hoch gefährlich

    12.03.2020 ▪ Fußball ist big business. Das dachten sich auch die Gründer der Hanseatischen Fußball Kontor, die Anlegern euphorisch einen Zugang dazu versprachen. Dazu kam es nicht. Das Geld der Anleger ist weg. Sie wurden von der FIFA des Spiels verwiesen Und Jahre nach der Pleite will der Insolvenzverwalter nun ausbezahltes Geld wieder zurück. Investoren bekamen die letzten Tage Schreiben mit Anfechtungsansprüchen, die vor allem im qualifizierten Rangrücktritt begründet liegen. Ein trauriges Lehrstück, das die häufig völlig unterschätzten Folgen von Nachrangklauseln zeigt.

  • Gläubigerversammlung geplatzt »

    Zu viele PIM-Gold-Anleger kamen nach Offenbach

    28.02.2020 ▪ Heute um 10 Uhr sollte die Gläubigerversammlung zum Skandalfall um PIM Gold stattfinden. Dazu wurde Ende Januar der Veranstaltungssaal vom Amtsgericht in den Mariensaal der Katholischen Kirchengemeinde in Offenbach verlegt. Maximal 300 Menschen hätten dort Platz gehabt. Deutlich mehr sind tatsächlich gekommen. Deshalb wurde die Veranstaltung abgesagt und auf den 24. März 2020, um 11 Uhr in die Stadthalle Langen verlegt.

  • „Öffentlichkeitsarbeit eingestellt“ »

    Solvium Holding nennt keine Ergebnisse der ConRendit-Investments

    25.02.2020 ▪ Es gibt zwei Hauptrisiken bei strukturierten Investments: Das Markt- und das Managementrisiko. Bei illiquiden Assets steigt die Bedeutung des Managementrisikos massiv an. Deshalb ist gerade hier der Track-Record unverzichtbar. Was hat ein verantwortlicher Manager in der Vergangenheit für Anleger geleistet? Wenn er gut ist, hat er nichts zu verstecken und geht auch mit Problemen offen um. Tut er das nicht, dann sollten Anleger vorsichtig sein. Sie treffen eine mittel- bis langfristige Anlageentscheidung, die enormes Vertrauen erfordert. Olaf Will, Vorstand der Solvium Holding AG sieht das offenbar anders. Er mauert bei Fragen zu den Ergebnissen der ConRendit-Anlagen.

  • P&R-Gründer ist tot »

    Heinz Roth ist bereits Ende 2019 verstorben

    18.02.2020 ▪ Die seit Wochen kursierenden Gerüchte haben sich bestätigt. P&R-Gründer Heinz Roth ist am 14. Dezember 2019 verstorben. Im Herbst 2018 wurde er aufgrund Betrugsverdachts in Untersuchungshaft genommen, aus der ihn das Landgericht München I im Sommer 2019 wegen dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit wieder entließ. Ärzte stellten eine schwere Krankheit fest, an der er im Dezember wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag verstarb. Sein seit Ende 2018 laufendes Privatinsolvenzverfahren wird nun als Nachlassinsolvenzverfahren fortgeführt.

  • Überraschender Goldfund »

    Bei PIM Gold ist mittlerweile von 1 Tonne Gold auszugehen

    10.02.2020 ▪ Am 28. Februar findet in Offenbach ab 10 Uhr die Gläubigerversammlung im Fall PIM Gold statt. Der ursprünglich geplante Ort beim Amtsgericht wurde aufgrund der angemeldeten Teilnehmerzahlen geändert. Nun treffen sich die Gläubiger im Mariensaal der Katholischen Kirchengemeinde. Der Insolvenzverwalter wird einiges zu berichten haben. Unter anderem wird er die erfreuliche Nachricht überbringen, dass der vorhandene Goldbestand mit einer Tonne deutlich höher ist als ursprünglich angenommen. Diese Information hat zumindest Investmentcheck aus Verfahrenskreisen erhalten.

  • Hiobsbotschaft für UDI-Anleger »

    Ein Insolvenzantrag erschüttert die MEP-Gruppe um Konstantin Strasser

    07.02.2020 ▪ Die Anleger der Solar Sprint Festzinsprodukte müssen nun noch mehr um ihr Kapital zittern. Am 4. Februar 2020 eröffnete das Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren für die RexXSPI GmbH (Aktenzeichen 1542 IN 70/20). Da der Name vermutlich nicht geläufig ist, kann ein Blick ins Handelsregister helfen. Bis vor wenigen Wochen hieß sie MEP Solar Miet & Service III GmbH. Sie gehörte vor kurzem noch zur MEP-Gruppe von Konstantin Strasser. Das Geld der Festzins-Anleger ist dort zur Finanzierung von PV-Anlagen verwendet worden. Rund 8.500 Privathaushalte haben ein Mietmodell als „Rundum-Sorglos-Paket“ unterzeichnet. Auch sie dürften spätestens mit der Insolvenz von einem der MEP-Unternehmen nicht mehr sorglos sein.

  • Ist alles Gold auch da? »

    Bonus.Gold liefert nur schwache Nachweise

    03.02.2020 ▪ Bei Bonus.Gold geht es um knapp 830 Kilogramm des glänzenden Metalls (38 Millionen Euro). Anleger vertrauen dieser Firma ihr Geld an, weil sie Sicherheit, Transparenz und einen Mehrwert verspricht. Pro Tag werden 0,049 Prozent „Bonusgoldvergütung“ gewährt. Mit Zinseszinseffekt vermehrt sich der Edelmetallbestand damit im ersten Jahr um sensationelle 19,6 Prozent. Kann das funktionieren? Wie sicher ist das Anlegergeld dort aufgehoben? Liefert Bonus.Gold die versprochene und notwendige Transparenz, um das beurteilen zu können? Nach einem halben Jahr Schriftverkehr bleiben massive Zweifel.

  • MIG’sche Gebührenmaschine »

    Kosten verursachen hohen Verlust für die GAF-Anleger

    30.01.2020 ▪ Im Juli 2005 starteten Alfred Wieder, Matthias Hallweger und Michael Motschmann mit dem MIG Fonds 1. Aktuell wird der Fonds Nummer 16 platziert. Über eine Milliarde Euro zeichneten die Investoren. Doch was viele nicht wissen: Schon in 2003 gab es mit dem GA Global Asset Fund ein Angebot, bei dem Wieder und Motschmann zentrale Rollen innehatten. Ziel war ebenfalls die Beteiligung an Unternehmen. Aktuell hat der Fonds erhebliche Schwierigkeiten und offenbart sehr gut, wie dramatisch die überzogenen Gebühren aus Anlegersicht wirken.

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