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Marktanalyse Publikums-AIF 2019
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asuco ZweitmarktZins 01-2016

asuco ZweitmarktZins 01-2016

nachrangige Schuldverschreibung

Investmentbeschreibung

Anlageobjekte des Emittenten sind direkt erworbene Immobilien, Beteiligungen an geschlossenen Alternativen Investmentfonds mit Immobilieninvestitionen, sonstige Gesellschaften (Zielfonds) sowie Gesellschafterdarlehen an Zielfonds. Die Investition erfolgt i.d.R. am Zweitmarkt oder durch Teilnahme an Kapitalerhöhungen in ein breit gestreutes Portfolio von Zielinvestments.

Einnahmequellen

Anlagestrategie ist die Erzielung größtmöglicher Einnahmen sowie Veräußerungsgewinne und Wertzuwächse zur Leistung von Zinsen und Zusatzzinsen, zur Rückzahlung fälliger Namensschuldverschreibungen zum Nominalbetrag sowie zur Erhöhung der Eigenkapitalrendite der Gesellschafter des Emittenten zu erzielen.

www.asuco.de
  • investmentcheck-Transparenzbewertung

  • Unterlagen & Information

    Der Anbieter/Emittent hat Unterlagen zur Verfügung gestellt, die ein Anleger für eine qualifizierte Anlageentscheidung benötigt.
  • Auskunftsbereitschaft

    Der Anbieter/Emittent hat die an ihn gestellten Fragen ausführlich beantwortet. Seine Transparenzbereitschaft in diesem Bereich kann als sehr gut bewertet werden.
  • Platzierungszahlen

    Der Anbieter/Emittent hat die an ihn gestellten Fragen zu den Platzierungserfolgen ausführlich beantwortet. Seine Transparenzbereitschaft in diesem Bereich kann als sehr gut bewertet werden.
  • Prognoserechnung

    Der Anbieter/Emittent hat eine nachvollziehbare Prognoserechnung in den Verkaufsunterlagen veröffentlicht. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist allerdings nicht Gegenstand dieser Transparenzbeurteilung.
  • Emittent

    asuco Immobilien-Sachwerte GmbH & Co. KG
    Pestalozzistraße 33
    82041 Deisenhofen
    089-4902687-0
    info@asuco.de

  • Komplementär

    asuco Komplementär GmbH
    Pestalozzistraße 33
    82041 Deisenhofen
    089-4902687-0
    info@asuco.de

  • Sonstiger Projektpartner

    asuco Treuhand GmbH
    Pestalozzistraße 33
    82041 Deisenhofen
    089-4902687-0
    info@asuco.de

  • Initiator/Emissionshaus

    asuco Vertriebs GmbH
    Keltenring 11
    82041 Oberhaching
    089-4902687-0
    info@asuco.de

Stammdaten
-

  • Investitionsart

    Immobilien Inland
    Zweitmarkt

  • Prospektherausgabe

    22.09.2016

  • Platzierungsende

    26.09.2017

  • Investmentstatus

    Kapitaleinwerbung beendet

  • Risikostreuung

    kein AIF nach KAGB

  • Einkunftsart

    Kapitalvermögen

  • Platzierungsvolumen

    52.500.000,00 Euro

  • Gesamtinvestition

    52.500.000,00 Euro

  • Produktinformationen

    Per 27.07.2016 haben sich der Emittent und seine 100%ige Tochtergesellschaft mit 490 Transaktionen an 202 Zielfonds mit 335 verschiedenen Immobilien in Deutschland beteiligt. Dazu zählen Einkaufscenter, Bürogebäude, Senioren-Pflegeheime, Hotels, Logistikzentren etc. Die gesamten Anschaffungskosten betragen ca. 13,1 Mio. EUR.

Prognostizierte Eckdaten
-

  • Anlegertyp

    Gläubiger

  • Mindestbeteiligung

    5.000,00 Euro

  • Agio

    5,00 %

  • Einzahlungsvariante

    Einmalzahlung nach Beitritt

  • geplante Anlagedauer

    30.09.2026. Der Emittent ist berechtigt, die Laufzeit um 1 x 2 Jahre und anschließend um 8 x 1 Jahr zu verlängern. Der Anleger (Gläubiger) kann den 8 einjährigen Verlängerungen innerhalb von 4 Wochen schriftlich widersprechen.

  • in Aussicht gestellter Anlageerfolg

    Variable Zinsen i.H.v. bis zu 5,50% p.a. sowie
    Zusatzzinsen i.H.v. bis zu 4,50% p.a.
    Gesamtauszahlungen: ca. 172,50%

Platzierungszahlen
-

  • Zeitraum

    2016 (September - Dezember)

  • Platzierungsvolumen (in Mio. Euro)

    14,25

  • Gesamtinvestitionen (in Mio. Euro)

    14,25

  • Anleger

    534

  • Zusatzinfo des Anbieters

    Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 5.000,-- pro Zeichnung. Das öffentliche Angebot endet mit Vollplatzierung des maximalen Emissionskapitals, jedoch spätestens 12 Monate nach Billigung des Verkaufspropsektes durch die Bundesansatlt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 26.09.2017.

  • Zeitraum

    2017 (Januar - September)

  • Platzierungsvolumen (in Mio. Euro)

    24,9

  • Gesamtinvestitionen (in Mio. Euro)

    24,9

  • Anleger

    1068

Dokumente
-

  • Geschäftsbericht - Jahresabschluss

    asuco ZweitmarktZins 01-2016 - Jahresabschluss 2016 Bundesanzeiger

  • Geschäftsbericht - Jahresabschluss

    asuco ZweitmarktZins 01-2016 - Jahresabschluss 2017

  • Geschäftsbericht - Jahresabschluss

    asuco ZweitmarktZins 01-2016 - Jahresabschluss 2018

  • Prospektnachtrag

    asuco ZweitmarktZins 01-2016 - Prospektnachtrag Nr. 1 vom 06.09.2017

  • Produktbroschüre

    ZweitmarktZins 01-2016 - Expose

  • Geschäftsbericht - Jahresabschluss

    ZweitmarktZins 01-2016 - Jahresabschluss zum 30.09.2016

  • Produktflyer

    ZweitmarktZins 01-2016 - Produktflyer

  • Verkaufsprospekt

    ZweitmarktZins 01-2016 - Verkaufsprospekt

  • VIB Vermögensanlagen-Informationsblatt

    ZweitmarktZins 01-2016 - VIB Vermögensanlagen-Informationsblatt

  • Beitrittsvertrag - Zeichnungsunterlagen

    ZweitmarktZins 01-2016 - Zeichnungsschein

Presseanfragen
-

  • 02.10.2017 ▪ 23853:Presseanfrage zu Ihren Platzierungszahlen 2017 für "asuco ZweitmarktZins 01-2016"
    • Von wann bis wann wurde in 2017 für „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ bei Anlegern Kapital gesammelt?

      - Platzierungszeitraum war vom 27.09.2016 bis 26.09.2017. Damit wurde in 2017 vom 01.01.2017 bis 26.09.2017 platziert.
    • Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell erhobenem Agio) wurde für „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ in 2017 eingesammelt?

      - In 2017 wurden in der Serie ZweitmarktZins 01-2016 platziert: 23.717.000 EUR zzgl. 5 % Agio: 24.902.850 EUR.
    • Wie viele Investoren haben das in 2017 eingesammelte Anlegerkapital erbracht?

      - 1068
    • Falls die Platzierung schon vor 2017 begonnen hat: Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell erhobenem Agio) wurde 2016 oder vorher gesammelt?

      - In 2016 wurden in der Serie ZweitmarktZins 01-2016 platziert: 13.574.000 EUR zzgl. 5 % Agio: 14.252.000 EUR.
    • Wie viele Anleger haben sich vor 2017 an „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ beteiligt?

      - 534
    • Bei einer weiteren Platzierung in 2017: Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell anfallendem Agio) soll noch eingesammelt werden?

      - Platzierung ist seit 26.09.2017 geschlossen.
    • Bei Produkten mit zusätzlichem Fremdkapitaleinsatz: Wie hoch ist das Gesamtinvestitionsvolumen inkl. Bankkredite?

      - trifft nicht zu.
    • Gibt es noch Anmerkungen oder Hinweise zu der Platzierung von „asuco ZweitmarktZins 01-2016“?

      - Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen.
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  • 21.01.2017 ▪ 21811:Presseanfrage zu Ihren Platzierungszahlen für "asuco ZweitmarktZins 01-2016"
    • Von wann bis wann wurde in 2016 für „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ bei Anlegern Kapital gesammelt?

      Vom 05.10.2016 bis 31.12.2016.
    • Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell erhobenem Agio) wurde für „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ in 2016 eingesammelt?

      EUR 14.101.500 (inkl. 5 % Agio).
    • Wie viele Investoren haben das in 2016 eingesammelte Anlegerkapital erbracht?

      523 Investoren.
    • Falls die Platzierung schon vor 2016 begonnen hat: Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell erhobenem Agio) wurde 2015 oder vorher gesammelt?

      Entfällt.
    • Wie viele Anleger haben sich vor 2016 an „asuco ZweitmarktZins 01-2016“ beteiligt?

      Entfällt.
    • Bei einer weiteren Platzierung in 2017: Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell anfallendem Agio) soll noch eingesammelt werden?

      Das Emissionskapital (Nominalbetrag zzgl. 5 % Agio) beträgt maximal EUR 52,5 Mio. D. h. es können maximal noch EUR 35,9 Mio. gezeichnet werden.
    • Bei Produkten mit zusätzlichem Fremdkapitaleinsatz: Wie hoch ist das Gesamtinvestitionsvolumen inkl. Bankkredite?

      Entfällt.
    • Gibt es noch Anmerkungen oder Hinweise zu der Platzierung von „asuco ZweitmarktZins 01-2016“?

      Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 5.000,-- pro Zeichnung. Das öffentliche Angebot endet mit Vollplatzierung des maximalen Emissionskapitals, jedoch spätestens 12 Monate nach Billigung des Verkaufspropsektes durch die Bundesansatlt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 26.09.2017.
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  • 28.10.2016 ▪ 21514:Presseanfrage zu Ihrer Ertragsprognose beim Angebot „asuco ZweitmarktZins 01-2016“
    • In Ihren Anlegerinformationen haben Sie konkrete Angaben zu den Ertragsaussichten gemacht, die ein Anleger bei Ihrem Angebot erwarten kann. Bekommt ein Anlageinteressierter eine nachvollziehbare Prognoserechnung über die gesamte geplante Anlagedauer, aus der die wesentlichen Einnahme- und Ausgabeströme ersichtlich sind?

      In dem Verkaufsprospekt ist auf Seite 26/27 eine nachvollziehbare Prognoserechnung abgedruckt ("Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit"). In dieser Darstellung sind sämtliche Einnahmen und Ausgaben des Emittenten aus den drei aktuell geplanten Namensschuldverschreibungen zu entnehmen. Die Annahmen für die Prognoserechnung sind in dem Verkaufsprospekt auf Seite 21 bis 25 in Verbindung mit Seite 80 f. abgedruckt. Für die Prognoserechnung relevant sind im wesentlichen nur die Annahmen für die Ausschüttungsrendite der erworbenen Zielfonds sowie deren Tilgungsgewinn. Kurz definiert ist die Ausschüttungsrendite die jährliche Ausschüttung eines Zielfonds in % bezogen auf die Anschaffungskosten. Der Tilgungsgewinn ist die durch Bilanzvergleich ermittelte Reduzierung der Nettoverschuldung eines Zielfonds in % bezogen auf die Anschaffungskosten. Addiert man die Ausschüttungsrendite und den Tilgungsgewinn eines Jahres ergibt dies den in diesem Jahr erwirtschafteten Einnahmenüberschuss. Bei einem vorgegebenen Einnahmenüberschuss würde z.B. eine Ausschüttungsreduzierung um 1 % den Tilgungsgewinn um 1 % erhöhen. Die Ausschüttungsrendite fließt dem Emittenten jährlich zu und bestimmt daher neben den während der Laufzeit erzielten Veräußerungsgewinnen die jährlichen Zinszahlungen. Der Tilgungsgewinn beeinflusst wesentlich die Wertsteigerung der erworbenen Zielfonds. Da die Namensschuldverschreibungen eine Teilnahme des Anlegers (Gläubigers) am Wertzuwachs der Zielfonds bei Fälligkeit der Namensschuldverschreibungen ermöglichen, wirken sich die während der Laufzeit der Namensschuldverschreibungen kumuliert erzielten Tilgungsgewinne der Zielfonds erst bei deren Verkauf oder Liquidation sowie bei Fälligkeit der Namensschuldverschreibungen aus. In der Prognoserechnung wurde eine Ausschüttungsrendite von 6,5 % p.a. und ein Tilgungsgewinn von 3 % p.a. angenommen, mithin ein Einnahmenüberschuss von jährlich 9,5 % bezogen auf die Anschaffungskosten. Das aktuelle Portfolio des Emittenten hat einen Einnahmenüberschuss von rd. 12,84 % p.a.. Im Vergleich hierzu hat der im Jahr 2010 emittierte Zweitmarktfonds asuco 1 in 2014 einen Einnahmenüberschuss von rd. 13,09 % und der im Jahr 2012 emittierte Zweitmarktfonds asuco 4 in 2014 einen Einnahmenüberschuss von rd. 12,23 %. Dies zeigt, dass der Emittent der Namensschuldverschreibungen mit seinem bereits erworbenen Portfolio im Rahmen der älteren Zweitmarktfonds liegt. Es zeigt aber auch, dass die Annahmen der Prognoserechnung ("mittleres Szenario") ausgesprochen vorsichtig sind
    • Falls ein Anlageinteressierter keine nachvollziehbare Prognoserechnung erhält: Warum legen Sie die Einnahmen- und Ausgabenströme nicht offen, die dem in Aussicht gestellten Anlageerfolg zugrunde liegen?

      entfällt, da wir eine nachvollziehbare Prognoserechnung darstellen
    • Sind Sie bereit, an Investmentcheck eine nachvollziehbare Prognoserechnung inklusive Erläuterung der Annahmen zu senden (bitte nachfolgenden Link zum Upload nutzen oder per Mail an info@investmentcheck.de senden)?

      bereits oben erfolgt
  • alles lesen »
  • 21.10.2016 ▪ 21511:Presseanfrage zu Ihrem Kapitalmarktangebot „ZweitmarktZins 01-2016“
    • Fragen zum Emittenten und dessen Liquiditätsmanagement:

      Wie viele Mitarbeiter sind derzeit beim Emittenten beschäftigt (Teilzeitkräfte bitte in Vollzeitstellen umrechnen)? Wann wurde der Emittent gegründet?

      Der Emittent selbst hat keine Mitarbeiter. Die beim Emittenten anfallenden Tätigkeiten werden vom Komplementär und dem geschäftsführenden Kommanditisten des Emittenten erledigt. Dies sind Unternehmen der asuco-Unternehmensgruppe, die derzeit 11 Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführung) beschäftigt. Der Emittent wurde 2014 gegründet, die asuco-Unternehmensgruppe im Jahr 2009. Die leitenden Mitarbeiter haben eine mehr als 20-jährige Branchenerfahrung und waren für den Aufbau eines Initiators geschlossener Immobilienfonds mit Investitionen von über 5 Mrd. EUR verantwortlich. Gibt es zu Ihrem Kapitalanlageangebot bereits Einschätzungen von Analysten oder der Fachpresse? Wie bewerten diese Ihr Angebot? Gibt es von unabhängigen Agenturen Bonitätseinschätzungen zum Emittenten? Wenn ja, von wem und wie sind diese ausgefallen? Da es sich um eine exklusive Privatplatzierung handelt, haben sich Analysten noch nicht damit beschäftigt. Auch für die Fachpresse ist die Zielgruppe offensichtlich nicht groß genug
    • Wie ist aktuell die Eigenkapital/Fremdkapital-Relation und wie wird diese voraussichtlich nach Abschluss der Kapitaleinwerbung aussehen?

      Auf Basis des letzten aufgestellten Jahresabschlusses zum 30.09.2015 beträgt die negative Eigenkapitalquote des Emittenten (Eigenkapital dividiert durch Bilanzsumme * 100) ca. -5,6. Die angestrebte Fremdkapitalquote nach Kapitaleinwerbung beträgt ca. 95 %. Diese Zahlenangaben beziehen sich auf die HGB-Bilanz, die nicht aussagekräftig ist, da im Beteiligungsansatz der vom Emittenten erworbenen Zielinvestments die stillen Reserven nicht ausgewiesen sind. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass der Emittent plant, kein vorrangiges Fremdkapital aufzunehmen(die zur Zwischenfinanzierung der ersten Investments aufgenommene Zwischenfinanzierung in Höhe von ursprünglich € 13,2 wurde per 24.10.2016 bereits auf € 4,6 Mio. reduziert und wird vor. bis Ende Oktober 2016 zurückgeführt). Der Nachrang der Namensschuldverschreibungen gegenüber vorrangigen Gläubigern des Emittenten hat daher keine praktische Relevanz.
    • Gibt es neben dem mit diesem Anlageangebot einzusammelndem Nachrangkapital bereits in der Vergangenheit bei Investoren platziertes sogenanntes wirtschaftliches Eigenkapital? Wenn ja, in welcher Höhe? Wenn ja, wann sind welche Beträge an Investoren zurückzuzahlen bzw. können Investoren erstmals welche Gesamtbeträge kündigen?

      Die asuco-Unternehmensgruppe hat mit 5 sogenannten Zweitmarktfonds in der Rechtform der GmbH & Co. KG in den Jahren 2010 bis 2015 Kommanditkapital in Höhe von rd. EUR 320 Mio. eingesammelt. Diese Fondsgesellschaften können von den Anlegern ab dem Jahr 2023 gekündigt werden. Da die Fondsgesellschaften vom Emittenten der Namensschuldverschreibungen rechtlich unabhängig sind und es keine wirtschaftlichen Verflechtungen gibt, kann die Entwicklung der Fondsgesellschaften keinerlei Auswirkungen auf den Emittenten haben.
    • Wie hoch ist plangemäß die Quote von Eigenkapital, das im Insolvenzfall noch nach den Anlegern bedient werden würde, in Relation zum gesamten Nachrangkapital von Anlegern (evtl. kumuliert mit bereits in der Vergangenheit eingesammeltem nachrangigem Anlegerkapital)?

      Diese Fragestellung ist für die Situation des Emittenten nicht zielführend und führt den Leser in die Irre. So plant der Emittent, kein vorrangiges Fremdkapital aufzunehmen. Außerdem kann durch den qualifizierten Nachrang der Namensschuldverschreibungen keine Insolvenz eintreten. Ein Insolvenzfall ist daher nach menschlichem Ermessen auszuschließen. Das Kommanditkapital des Emittenten beträgt EUR 25.000. Da der Emittent ein Daueremittent von nachrangigen Namensschuldverschreibungen werden wird, wird der Gesamtbetrag der nachrangigen Namensschuldverschreibungen in 10 Jahren sicherlich 400-500 Mio. EUR betragen.
    • Fragen zur rechtlichen Stellung eines Anlegers:

      Verfügen die Anleger über Informations- und Kontrollrechte? Ist beispielsweise eine Einsicht in Geschäftsunterlagen möglich? Können Anleger an einer Gesellschafterversammlung o.ä. teilnehmen? Erhalten Investoren auf Wunsch einen vollständigen Jahresabschluss? Gibt es ein Testat und kann der Bericht angefordert werden?

      Die Anleger (Gläubiger) werden einmal jährlich über die Entwicklung des Emittenten durch Übersendung einer Abschrift des Jahresberichts (u.a. geprüfter Jahresabschluss und Lagebericht) einschließlich einer Bestandsanalyse der Zielinvestments des Emittenten sowie einer Liquiditätsvorschau informiert (Geschäftsbericht). Darüber hinaus wird der Emittent alle drei Jahre eine Informationsveranstaltung durchführen. Ansonsten haben die Anleger (Gläubiger) wie bei der Rechtstellung als Gläubiger üblich bzw. rechtlich gar nicht anders darstellbar keine Mitgliedsrechte, insbesondere keine Teilnahmerechte, Mitwirkungs-, Stimm- oder sonstige Kontrollrechte in der Gesellschafterversammlung des Emittenten und auch keine Rechte auf eine gesellschaftsrechtliche anteilige Beteiligung am Ergebnis des Emittenten.
    • Welche Möglichkeiten gibt es für den Emittenten, vorrangig zu bedienendes Fremdkapital auszubauen? Gibt es beispielsweise dafür definierte Grenzen im Rahmen der Investitionen? Welche Möglichkeiten haben die stimmberechtigten Vollgesellschafter, die rechtlichen Regeln zu ändern (z.B. Gesellschaftsvertrag, Satzung, Kapitalüberlassungsvertrag oder sonstige relevante Verträge)? Wenn ja, für welche? Bedarf es dafür einer Zustimmung der Anleger bzw. haben sie ein Vetorecht? Wenn ja, mit welchem Quorum?

      Die Anleihebedingungen ermöglichen dem Emittenten nur in zwei Ausnahmesituationen die Aufnahme von Fremdkapital, das den nachrangigen Namensschuldverschreibungen vorrangig ist. Dies ist einmal die Zwischenfinanzierung von Investitionen für eine voraussichtliche Laufzeit von einem Jahr. Damit der Emittent für die neuen Anleger (Gläubiger) kein Blindpool ist, hat der Emittent bereits zahlreiche Zielinvestments erworben und hierfür eine Zwischenfinanzierung aufgenommen. Diese Zwischenfinanzierung betrug zum Datum der Prospektherausgabe (29.07.2016) rd. 12 Mio. EUR und wurde per 24.10.2016 bereits auf rd. 4,6 Mio. EUR reduziert. Die endgültige Ablösung der Zwischenfinanzierung wird aufgrund der guten Resonanz der Namensschuldverschreibungen bei Anlegern (Gläubigern) voraussichtlich bis Ende Oktober 2016 abgelöst. Darüber hinaus kann der Emittent vorrangiges Fremdkapital nur zur Erfüllung von Verzinsungs- und Rückzahlungsansprüchen bei Fälligkeit von Namensschuldverschreibungen aufnehmen. Dieses Fremdkapital muss aus den laufenden Einnahmen des Emittenten innerhalb von 5 Jahren zurückgeführt werden. Die Anleihebedingungen sind Verträge zwischen dem Emittenten und dem jeweiligen Anleger (Gläubiger). Diese können nur in beidseitigem Einverständnis geändert werden. Da die Anleihebedingungen nicht nur die Pflichten des Emittenten (z.B. Erstellung Geschäftsbericht, Führung Namensschuldverschreibungsregister), sondern auch die Vergütungen regeln, stellt dies eine hohe Sicherheit für die Anleger (Gläubiger) vor Veränderungen dar. Den Gesellschaftsvertrag des Emittenten oder sonstige Verträge wie den Vertrag zur Ankaufsabwicklung und zur Führung des Namensschuldverschreibungsregisters können jederzeit ohne Einflussnahmemöglichkeit der Anleger (Gläubiger) geändert werden, nicht jedoch die Vergütungsregelungen.
    • Sonstige Themen:

      Welche Initialkosten fallen durch die Einwerbung des Anlegerkapitals an? Wie hoch sind die laufenden Kosten, die durch die Einwerbung des Anlegerkapitals voraussichtlich anfallen?

      Die Initialkosten einschließlich Agio (Einwerbung der Anleger (Gläubiger), Konzeption, Ankaufsabwicklung) betragen 13,4 % des Nominalkapitals der Namensschuldverschreibungen. Die laufenden Kosten (einschließlich der Jahresabschlussprüfung, Informationsveranstaltung etc.) betragen jährlich ca. 0,57 % des Nominalbetrages. An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass bei Konkurrenzangeboten aus dem Zweitmarktbereich bei den Initialkosten das rd. 1,5 fache und bei den laufenden Kosten das 3-4 fache in Rechnung stellen.
    • Über welche Vertriebswege wird Ihre Kapitalanlage platziert? Welche Vertriebserlaubnis liegt der Kapitalanlage zugrunde?

      Die Namensschuldverschreibungen werden über Banken und Finanzdienstleister vertrieben. Wer die Namensschuldverschreibungen anbietet, muss über eine Erlaubnis nach § 34 f Abs. 1 Nr. 3 GewO oder nach § 32 KWG verfügen. Die Namensschuldverschreibungen fallen unter das Vermögensanlagengesetz. Außerdem wurde ein Prospektgutachten erstellt.
    • Gibt es zu Ihrem Kapitalanlageangebot bereits Einschätzungen von Analysten oder der Fachpresse? Wie bewerten diese Ihr Angebot? Gibt es von unabhängigen Agenturen Bonitätseinschätzungen zum Emittenten? Wenn ja, von wem und wie sind diese ausgefallen?

      Es liegen folgende Einschätzungen über die Namensschuldverschreibungen vor: - kmi kommt zu folgendem abschließenden Ergebnis (ausführliche Analyse unter www.asuco.de): 'k-mi'-Fazit: Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung der verantwortlichen Personen im Bereich Immobilieninvestments sowie der extrem breiten Risikostreuung ist das Angebot zur Beimischung gut geeignet. - das G.u.B.-Urteil lautet: A + sehr gut (ausführliche Analyse unter www.asuco.de)
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