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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Trotz Marktschwäche angeblich keine Probleme bei CH2 »

    CH2-Anleger sollen dieses Jahr noch über 30 Millionen Euro zurückerhalten

    22.06.2016 ▪ Mit 287 Millionen Euro eingesammeltem Anlegerkapital und über 14.000 Zeichnungen von mehr als 7.000 Anlegern zählt die CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG zu den größeren Anbietern von Containerinvestments. Laut Auskunft von Antje Montag, Vorstand bei der CH2 AG, wurden alle Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Investoren seit der Emission von Angebot Nummer 1 im Jahr 2008 vollumfänglich erfüllt. Dieses Jahr stehen von Juni bis Dezember noch Rückkaufsverpflichtungen in Höhe von 33,5 Millionen Euro an.

  • Blamage für die Deutsche Bank »

    Groß angekündigter Fonds wird wieder vom Markt genommen

    22.06.2016 ▪ Über Zielfonds wollte die Deutsche Bank in Immobilien, Infrastrukturanlagen und Transportmittel investieren. Auf 152 Prospektseiten wurden die Investments von allen Seiten beleuchtet. Die Rechtsform als Investment-Aktiengesellschaft sollte Zeichen setzen. 100 Millionen Euro Anlegerkapital sollten es werden. Bis 250 Millionen Euro wurde in den Bedingungen schon Luft nach oben eingeräumt. Doch es kam ganz anderes: Nach kurzer Zeit wurde die „Deutsche Invest Reale Werte“ wieder vom Markt genommen. Eine Blamage für die in Köln ansässige DB Private Equity GmbH, die als KVG verantwortlich ist.

  • 76 Kubikmeter Unsinn »

    Solvium verweigert Antworten

    06.06.2016 ▪ Kreative Buchführung, Schattenhaushalt oder einfach nur innovatives Geschäftsmodell? Diese Frage stellt sich bei vielen Containerinvestments, die überteuerte Kaufpreise dazu nutzen, um zusätzliche Container auf eigene Rechnung anschaffen. Mit den zusätzlich angeschafften Containern sollen anschließend überhöhte Mieten und überteuerte Rückkaufspreise bezahlt werden. Solvium praktiziert diese Art von Geschäft bisher störungsfrei. Doch Fragen ergeben sich trotzdem. Solvium-Geschäftsführer André Wreth war aber nicht bereit, sie zu beantworten. Über den PR-Berater Jürgen Braatz ließ man ausrichten: „Wir werden Ihre umfangreichen Fragen aufgrund der sehr kurzfristig gesetzten Frist nicht beantworten.“ Übrigens: Die Fragen wurden am Mittwoch mit Frist Freitag gestellt. Und ein oder zwei Tage mehr wären auf Nachfrage natürlich kein Problem gewesen.

  • Buss tauscht Mietgaranten aus »

    26 Containerbeteiligungen bekommen Geld nun aus UK

    03.06.2016 ▪ Die Anleger von 26 Direktbeteiligungen mit einem Anlegerkapital von rund 117 Millionen Euro bekommen ihre Containermieten sowie Rückkaufserlöse nun von der Buss Global Direct (U.K.) Limited, statt wie bisher von der Buss Global Direkt Pte. Ltd. aus Singapur. Die alte Gesellschaft kam in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wird derzeit liquidiert. Anders als bei den Offshore-Containern, die nun nur noch mit unter den Garantien liegenden Marktmieten bedient werden, bleiben bei den Beteiligungen mit den Nummern 22, 23, 24, 26, 27, 29, 30, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 42, 43, 46, 47, 50, 51, 52, 53, 56, 57, 58, 59 und 62 alle bisherigen Zusagen erhalten. Die neue Gesellschaft in Großbritannien verfügt über ein Eigenkapital von 895.000 britischen Pfund. Ratingberichte oder Ähnliches gibt es laut Buss zu der neuen Gesellschaft nicht.

  • Die Wahrheit über den Containermarkt »

    Anleger von ConRendit verlieren fast vollständig ihre Einlagen

    02.06.2016 ▪ Vor einigen Wochen verschickte die Geschäftsführung an die Anleger der Fonds 10 und 12 Berichte zur aktuellen Situation. Bei beiden Angeboten verlieren die Investoren viel Geld. Für Fonds 10 ist über die bereits erfolgte Ausschüttung von 3,5 Prozent mit keiner weiteren Auszahlung mehr zu rechnen. Bei der Nummer 12 erscheint der Geschäftsführung ein kumulierter Kapitalrückfluss von rund 7 Prozent als realistisch. Damit sind rund 15 Millionen Euro Anlegerkapital weitgehend vernichtet worden. Über die beiden Fonds hinaus ist dabei allerdings interessant, wie ConRendit den Zustand an den Containermärkten beschreibt.

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