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Marktanalyse Publikums-AIF 2018
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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

Aktuelle 5-Sterne-Produkte

  • greenXmoney ist liquidiert »

    Crowdfunding-Plattform stellt Geschäftsbetrieb ein

    20.02.2018 ▪ Feste Erträge und grünen Profit versprach die Crowdfunding-Plattform greenXmoney. Sie war Partner des Energieriesen E.ON und hat die angebotenen Forderungskaufverträge unter dem Begriff „Wattpapier“ vermarktet. Die in Aussicht gestellten Renditen für Anleger lagen zuletzt bei zwei bis vier Prozent pro Jahr. Doch damit ist nun Schluss: Vor ein paar Tagen wurde am Amtsgericht Memmingen die Auflösung der greenXmoney.com GmbH veröffentlicht.

  • Was ist los bei Companisto? »

    Die Pleiten bei Fundings häufen sich

    13.02.2018 ▪ MyCouchbox wollte mit dem Versand von Überraschungs-Snackboxen Geld verdienen. Hersteller sollten die Ware kostenlos zur Verfügung stellen, die dann monatlich an „viele Tausend Haushalte“ verschickt wurde. Angeblich war das Unternehmen seit dem 1. Monat profitabel und erwartete im Herbst 2015 für das damals laufende Geschäftsjahr positive Betriebsergebnisse. 508 Companisten vertrauten darauf und investierten 300.000 Euro. Die dürften jetzt weg sein und einmal mehr stellt sich die Frage, welche Qualität Investments auf der Crowdfunding-Plattform Companisto eigentlich haben.

  • 19 Prozent Plus bei Publikums-AIF »

    Regulierte Anbieter geschlossener Fonds steigern ihre Umsätze

    07.02.2018 ▪ Die Kosten, bei der BaFin als Kapitalverwaltungsgesellschaft zugelassen zu werden, liegen bei mehreren hunderttausend Euro. Hinzu kommen die laufenden Ausgaben für die Regulierung, die sich ohne entsprechende Umsätze nicht rechnen. Nachdem 2016 nur drei Anbieter von Publikums-AIF mit über 100 Millionen Euro akquiriertem Anlegerkapital weit im rentablen Bereich agierten, waren dies 2017 schon sechs Unternehmen. Denn das um 19 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro gesteigerte Platzierungsvolumen verteilte sich nur noch auf 32 Kapitalverwaltungsgesellschaften (Vorjahr 37).

  • Fehlerhafte Kosteninformationen nach MiFID II? »

    Bei unvollständigen Kostenausweisen ist für Banken Ärger vorprogrammiert

    01.02.2018 ▪ Seit einem Monat müssen nun Banken beim Vertrieb von geschlossenen Fonds und anderen Vermögensanlagen die neuen Regeln nach MiFID II beachten. Die Anbieter solcher Produkte liefern dazu Empfehlungen, die allerdings zum Teil sehr fragwürdig ausfallen. Fast scheint es, als ob ihnen die bei den vertreibenden Banken liegende Verantwortung egal wäre. Alle Institute, die naiv oder unwissend mitspielen, handeln sich langfristig enorme Haftungsrisiken ein.

  • Teurer Safran »

    Auf Betrüger aus Dubai hereingefallen

    24.01.2018 ▪ Mit der Pinzette wurde jeder einzelne Safran-Faden kontrolliert und der tiefrote obere Teil von dem minderwertigeren unteren Teil getrennt. Sargol wird diese Güteklasse genannt, die von Miasa beispielsweise an Feinkost Käfer oder das KaDeWe geliefert wurde. Zur Finanzierung von weiterem Wachstum sammelte Seedmatch in 2015 Kapital bei 383 Kleinanlegern ein. Insgesamt 435.500 Euro kamen so zusammen, die nun aufgrund einer Insolvenzeröffnung bei der Miasa GmbH im Feuer stehen.

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