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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Verschwundenes Gold »

    Vom RelaXXbonusplan zum Alptraum

    20.10.2016 ▪ Der Relaxxbonusplan von der GOLDprofessionell AG unschlagbare Vorteile bieten. „Einfach & Einzigartig“ sollte er sein. Eine inflationsgeschützte Vermögensbildung mit Wertbeständigkeit wurde versprochen. Gelagert werden sollte alles in Hochsicherheitstresoren in der Schweiz. Lager-, transport- und versicherungskostenfrei! Eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Und jetzt befindet sich das Unternehmen mit Sitz in Zürich laut Informationen der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA in Liquidation. Wenn die Gläubiger keinen Kostenvorschuss in Höhe von 135.000 Schweizer Franken leisten, wird das Konkursverfahren eingestellt.

  • Prognostizierter Blindflug (Teil 3) »

    Unsinnige Ausreden und berufsmäßige Schizophrenie

    11.10.2016 ▪ Viele BWL-Studentinnen und Studenten hassen Kosten- und Leistungsrechnung. Vielleicht sollten sie ihren Professoren sagen, dass das ohnehin alles Unsinn ist. Niemand kennt die Zukunft und deshalb macht es auch keinen Sinn, sich über diese Gedanken zu machen. Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Doch die Anbieter geschlossener Fonds denken tatsächlich so über Zukunftsprognosen. Sie wären „nicht sinnhaftig“ und sie wären „scheingenau“ sind nur zwei der unsinnigen Ausreden, warum Prognoserechnungen heute von vielen Anbietern nicht mehr veröffentlicht werden. Manche halten Anleger sogar für zu dumm, um „von Experten“ erstellte Vorschaurechnungen „belastbar“ darlegen zu können.

  • Prognostizierter Blindflug (Teil 2) »

    Die Anbieter missachten die gesetzliche Intention

    27.09.2016 ▪ Vor zehn Jahren wäre ein Anbieter vom Vertrieb und der Fachpresse gesteinigt worden, wenn er einen Verkaufsprospekt ohne nachvollziehbare Prognoserechnung veröffentlicht hätte. Heute ist das leider gängige Praxis. Die Ausreden sind mannigfaltig. Dabei schreibt der Gesetzgeber als Inhalt für die Basisinformationsblätter Angaben zu den Ertragsaussichten mit Szenarioanalysen vor.

  • Prognostizierter Blindflug (Teil 1) »

    Der Gesetzgeber schreibt nachvollziehbare Ertragsprognosen vor

    27.09.2016 ▪ Manche Anbieter bezeichnen die Beipackzettel für strukturierte Kapitalanlagen mit Ertragsrisiken als lästige Pflicht. Für Verbraucher sind sie hingegen ein gutes Mittel, um sich auf maximal drei Seiten über die Kosten, Risiken und Ertragsaussichten einer Kapitalanlage zu informieren und verschiedene Angebote besser vergleichen zu können. Auch wenn derzeit auf europäischer Ebene mit der PRIIPs-Verordnung (packaged retail and insurance-based investment products) neue inhaltliche Vorgaben an diese Basisinformationsblätter formuliert werden sollen, ist bereits der aktuelle Stand ein Fortschritt in Sachen Anlegerschutz. Wie viel Fortschritt es im Einzelfall bedeutet, hängt allerdings davon ab, wie viel Mühe sich ein Anbieter in der individuellen Formulierung gibt. Von Juristen formulierte Standardfloskeln helfen am Ende nicht wirklich weiter.

  • Bettervest ist besonders intransparent »

    Verbindliche Vorzeichnung für unklares Investment

    13.09.2016 ▪ Crowdinvestments sind in! Kritik wird deshalb nicht gerne gehört. Und gerade deshalb ist sie wichtig. So wie der Fall Bettervest einmal mehr bestätigt. Gesucht wird das Kapital für ein „Energiewende-Nachrangdarlehen“ in Höhe von 400.000 Euro. Allerdings steht noch nicht fest, wer das Geld erhalten soll. Es bekommt der Gewinner des „Solar for All Wettbewerbs“, initiiert durch die Canopus Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme. Gesucht wird die innovativste Idee zur dezentralen Stromversorgung ländlicher Gebiete in Schwellen- und Entwicklungsländern. Das mag ja eine sinnvolle Initiative sein. Aber mit einer Kapitalanlage, bei der Investoren ein Zinssatz von 5 Prozent über eine Laufzeit von 8 Jahren angeboten wird, hat das wenig gemein.

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