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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Die Wahrheit über den Containermarkt »

    Anleger von ConRendit verlieren fast vollständig ihre Einlagen

    02.06.2016 ▪ Vor einigen Wochen verschickte die Geschäftsführung an die Anleger der Fonds 10 und 12 Berichte zur aktuellen Situation. Bei beiden Angeboten verlieren die Investoren viel Geld. Für Fonds 10 ist über die bereits erfolgte Ausschüttung von 3,5 Prozent mit keiner weiteren Auszahlung mehr zu rechnen. Bei der Nummer 12 erscheint der Geschäftsführung ein kumulierter Kapitalrückfluss von rund 7 Prozent als realistisch. Damit sind rund 15 Millionen Euro Anlegerkapital weitgehend vernichtet worden. Über die beiden Fonds hinaus ist dabei allerdings interessant, wie ConRendit den Zustand an den Containermärkten beschreibt.

  • Magellan Maritime Services stellt Insolvenzantrag »

    Etwa 9.000 Investoren dürften jetzt zittern

    01.06.2016 ▪ In der erst kürzlich veröffentlichten Firmenbroschüre bezeichnete sich Magellan als größtes deutsches Container-Leasingunternehmen. Weltweit sei man laut WorldCargoNews mit 205.000 TEU (Twenty-Food Equivalent Unit) die Nummer 13. Unter der Überschrift „Leistungsbilanz“ werden die von 2005 bis 2015 vertriebenen 59 Direktinvestments aufgeführt. Der Erfüllungsgrad der zu leistenden Auszahlungen wird für alle mit 100 Prozent angegeben. Doch das wird sich nun ändern. Beim Mieter Magellan Maritime Services GmbH wurde vom Amtsgericht Hamburg am 31. Mai 2016 der Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchard als Sachverwalter im Insolvenzeröffnungsverfahren bestellt (Aktenzeichen 67c IN 237/16). Dabei wurden erst kürzlich mit dem Angebot HC2016-02001 Gebrauchtcontainer angeboten. Anlegeranwälte werden vermutlich zu Recht die Frage aufwerfen, wie groß die Probleme zu diesem Zeitpunkt schon waren und ob die Investoren ausreichend aufgeklärt wurden. Bei mehr als 10.000 Investoren werden sie wohl einiges zu tun bekommen.

  • 13-Jahrestief am Containermarkt »

    Ausschüttungsverzögerung für Magellan-Investoren

    30.05.2016 ▪ Immer mehr häufen sich die schlechten Nachrichten für Container-Investoren. Auch die Magellan Maritime Services GmbH hat Investoren mitgeteilt, dass Ausschüttungen für das 1. Quartal 2016 nicht pünktlich geleistet werden können. „Der Grund für die Verzögerungen für einen Teil der Mietzahlungen liegt darin, dass sich auch Zahlungseingänge und Abrechnungen seitens Reedereien an uns verzögert haben. Diese Verspätungen der Zahlungseingänge hat man durchaus auch schon in der Vergangenheit beobachtet. Allerdings noch nie in dem aktuellen Umfang.“ Ob die Auszahlungen zwischenzeitlich geleistet wurden, hat Magellan auf Anfrage nicht beantwortet.

  • Anleger von Offshore-Containern in Schwierigkeiten »

    Ein Unternehmen der Buss-Gruppe ist zahlungsunfähig

    26.04.2016 ▪ „Wo die Wellen hoch schlagen, wird spitzenmäßig verdient.“ So heißt es auf einem Produktflyer zu den Direktinvestments Buss Container 54 und 55, die bis Ende 2015 Anlegern zum Kauf angeboten wurden. Von einem „wachstumsstarken Markt“ war dort weiter zu lesen. Weil die Förderung von Erdöl auf hoher See stetig zunimmt, würde auch der Bedarf an Offshore-Containern steigen: „Werden Sie Käufer und gleichzeitig Vermieter – an bonitätsstarke Ölgesellschaften.“ Soweit die Theorie. In der Praxis wurde jetzt, ein paar Monate später, den Anlegern mitgeteilt, dass die geschuldeten Mieten nicht mehr vollständig bedient werden können: „Auch die weiteren Verpflichtungen aus dem mit Ihnen (und weiteren Investoren) geschlossenen Kauf-, Vermietungs- und Rückkaufvertrag für Offshore-Container werden wir nicht mehr erfüllen können.“ Es geht um die Buss-Angebote mit den Nummern 31, 32, 40, 41, 44, 45, 48, 49, 54 und 55, in die rund 60 Millionen Euro investiert wurden.

  • Mit Zitronen gehandelt? »

    Oder sind die Gurken der BaFin einfach nur zu sauer?

    19.04.2016 ▪ Real-Satire ist oft deutlich humorvoller als so mancher Böhmermann-Erguss. Dazu kann getrost auch die Mitteilung der BaFin als Wächter der Finanzmarktstabilität gelten (Verbrauchermitteilung vom 18. April 2016, www.bafin.de/dok/7801668), in der vor einer Vermögensanlage gewarnt wird, für die offenbar kein Verkaufsprospekt eingereicht wurde: „Der BaFin liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Nerver2hot – Bio-Farm-Investment Co. Ltd., Thailand, öffentlich Vermögensanlagen ohne Verkaufsprospekt anbietet.“

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