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Marktanalyse Publikums-AIF 2018
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Worthülsen ohne Inhalt

Publity nennt keine konkreten Zahlen

27.10.2017 • Es wird zumindest als Erfolg beschrieben. Aber ob sich die Anleger des publity Performance Fonds Nr. 6 nun allerdings freuen können oder nicht, ist schwer zu sagen. Konkret geht es um zwei Pressemeldungen über Verkäufe von Immobilien dieses Fonds. Vorstandsvorsitzender der publity AG, Thomas Olek freut sich über eine Wertsteigerung. In einem einbahnstraßenartigen Markt reicht diese Aussage aber nicht, um eine besondere Managementleistung daraus ableiten zu können. Zumal publity in ihren Fondskalkulation mit sehr sportlichen Annahmen kalkuliert.

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Fonds Nummer 7. Wie Gebühren und Kosten wirken und was verdient werden muss, um die in Aussicht gestellten Renditen für Anleger zu erwirtschaften, wird sehr schön an der Prognoserechnung des publity Performance Fonds Nummer 7 deutlich. Damit dem Anleger etwas über sieben Prozent vor Steuern übrig bleiben, muss dieses Angebot mehr als 30 Prozent Rendite mit den Immobilieninvestitionen erwirtschaften. Das ist sehr sportlich. Und moralisch ist es absolut bedenklich, wenn tatsächlich diese Rendite im Durchschnitt erreicht wird, aber davon nur rund einer Viertel beim Anleger ankommt. Faire Chancen-Risiken-Aufteilung sieht anders aus.

Nichtssagende Pressemitteilungen
Quelle: Pressemitteilung vom 17. und 26. Oktober 2017 der Publity AG

Loipfinger’s Meinung. Axel Mühlhaus von der Presseagentur edicto hat auf Nachfrage erklärt, dass publity mir auf keinen Fall Kauf- und Verkaufspreise zur Verfügung stellen würde. Damit kann ich nicht beurteilen, ob publity einen guten oder einen schlechten Job gemacht hat. Vielleicht ist das ja gewollt. Vielleicht konnten die beim Fonds 6 prognostizierten Erträge erreicht oder auch nicht erreicht werden. Ich kann ich nicht berechnen, welche Rendite tatsächlich für die Anleger erwirtschaftet wurde. Soll ich so jemandem mein Geld für die Zukunft anvertrauen?

Stellungnahme von Publity. Da im Rahmen aktueller Marktentwicklungen sehr leicht Differenzen zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis auftreten können und aktuelle Presseberichterstattung häufig hohe Einkaufspreise moniert, die für den Käufer einer Immobilie in der Öffentlichkeit durchaus zu Diskussionen führen können, hat uns der Käufer zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Es ist dabei aber allen Beteiligten klar, dass hiervon eine Berichtspflicht gegenüber den Gesellschaftern im Rahmen des Geschäftsberichtes nicht beeinflusst wird. Die meisten von Ihnen angefragten Informationen werden in diesem Procedere zuerst den Gesellschaftern und, sofern diese zustimmen, den Fachmedien weitergegeben.

Wir bitten für diese Vorgehensweise um Entschuldigung. Auch aus Sicht des Fonds wäre durchaus eine Erfolgsmeldung, die das Konzept ja bestätigt, von Interesse. Andererseits wissen wir auch, die Situation des Käufers zu verstehen.

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